| 01.01.2026 - 30.06.2026 |
25C5159-1 |
Familienrecht - E-Learning - Grundkurs Kindesanhörung - Online (Ri / Rpfl) |
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Ziel Sie kennen die Grundzüge der Kommunikation mit Kindern gemäß § 23b Abs. 3 GVG. Sie haben einen grundlegenden Überblick über Vorbereitung, äußeren Rahmen, Ablauf und inhaltliche Gestaltung einer Kindesanhörung im familiengerichtlichen Kontext erworben. Sie haben sich neben rechtlichen Aspekten einen anschaulichen Praxiseinblick in Gestaltungsalternativen, aber auch über psychologische Wirkdimensionen bei der Durchführung einer Kindesanhörung, verschafft.
Inhalt Der Kurs behandelt die Gestaltung von Kindesanhörungen im gerichtlichen Kontext. Der Kurs beginnt mit der Vermittlung der Rechtsgrundlagen, historischen Entwicklung und einem Überblick über den Ablauf von Kindschaftsverfahren. Dabei werden die maßgeblichen Normen, vor allem § 159 FamFG, anschaulich im Einzelnen erklärt, und verschiedene mögliche Zeitpunkte für die Kindesanhörung während der laufenden Verfahren vorgestellt. In dem Modul „Planung der Kindesanhörung“ werden die Fragen vorgestellt, die während der Planung und Vorbereitung der Anhörung schrittweise zu klären sind. Dabei wird jeweils erläutert, welche besondere Bedeutung etwa die Kleidungsfrage, die Wahl des Anhörungsortes oder Ihre innere Haltung für die angehörten Kinder und damit den Verlauf der Anhörung haben können.
Das Kernstück des Kurses ist das Modul „Ablauf der Kindesanhörung“, in dem die einzelnen Phasen der Kindesanhörung – von der Begrüßung und dem Kennenlernen über die eigentliche Exploration bis hin zur Klärung von Protokollfragen und Verabschiedung – erläutert werden und anhand von Rollenspielen mit Kinderdarstellern in realistischer Umgebung in der Praxis demonstriert werden. Die Rollenspiele zeigen, wie in den einzelnen Phasen auf die Kinder eingegangen und die Anhörung flexibel gestaltet werden kann. So wird das theoretische Wissen unmittelbar anwendbar und anschließend durch Übungsteile anhand von Wissensabfragen zusätzlich gesichert. Neben vielen einzelnen Szenen aus verschiedenen Rollenspielen mit Kindern unterschiedlichen Alters wird auch ein Rollenspiel in Gänze gezeigt, um in Echtzeit zu demonstrieren, wie die einzelnen Phasen der Anhörung ineinander übergehen, und wie letztlich der Ablauf einer Kindesanhörung von der konkreten Gesprächsgestaltung und-situation abhängt.
Mit dem Modul „Exploration“ werden einzelne Fragetechniken und Verhaltensweisen vorgestellt, die das Verhalten der Kinder in der Kindesanhörung und ihr Antwortverhalten beeinflussen und damit das Ergebnis der Kindesanhörung verändern können. Unter anderem wird die Wirkweise von Suggestivfragen oder Warum-Fragen dabei genauso vorgestellt wie die Gefahren von Loyalitätskonflikten oder ablehnender Körpersprache. Theoretische und praktische Ausführungen zu der Protokollierung der Kindesanhörung, ebenfalls ergänzt durch Wissensabfragen in einem Übungsteil, runden den Kurs ab.
Zielgruppe - Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
- Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code bis zum 30.06.2026 nicht einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende durch den Externen Anbieter neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2026, 09:00 Uhr - 30.06.2026, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 01.01.2026 - 30.06.2026 |
25C5391-1 |
Zivilrecht - E-Learning - Erledigungsorientierte Arbeitstechniken im Zivildezernat - Online (Ri) |
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Ziel Sie haben verschiedene Strategien zu Arbeits- und Prozessabläufen in einem Zivildezernat erworben, um durch eine optimierte, vorausschauende Arbeitsorganisation die Grundlage für streitentscheidende, aber auch lösungsorientierte Erledigungen zu schaffen. Sie sind auch bei übernommenen großen Altbeständen oder hohen Eingangszahlen in der Lage, diese zeitnah zu reduzieren bzw. den Bestand eines Dezernats dauerhaft unter Kontrolle zu halten.
Inhalt Neben der Darstellung verschiedener Verfahrensarten, wie zum Beispiel dem Mahnverfahren, selbstständigen Beweisverfahren, einstweiligen Rechtsschutz und vieler weiterer zivilprozessualer Konstellationen beschäftigt sich der Inhalt des Kurses insbesondere auch mit der Vorbereitung und Durchführung der Güteverhandlung bzw. streitigen Verhandlung. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auch auf Verhandlungstechniken zur Erzielung nachhaltiger Lösungen durch Vergleich.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code bis zum ... nicht einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende durch den Externen Anbieter neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2026, 10:00 Uhr - 30.06.2026, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 01.01.2026 - 30.06.2026 |
25C5390-1 |
Familienrecht - E-Learning - Aufbaukurs Kindesanhörung - Online (Ri) |
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Ziel Sie beherrschen die Gesprächsführung mit Kindern verschiedener Altersgruppen. Sie sind sowohl über die rechtlichen als auch psychologischen Aspekte einer Kindesanhörung umfassend informiert. Sie sind in der Lage, herausfordernde Gesprächssituationen im Rahmen der Kindesanhörungen zu bewältigen.
Inhalt Der Kurs beginnt mit einer Betrachtung zu Bindungstheorie und Bindungsentwicklung, einschließlich Loyalitätskonflikten, Stress und Manipulation und deren Auswirkungen auf die Kindesanhörung. Weiter werden kindschaftsrechtliche Konfliktfelder erläutert – hierbei vor allem Umgangsrecht, Sorgerecht und Kindeswohlgefährdung. Sodann werden verschiedene Frage- und Kommunikationstechniken – anschaulich und sofort in die Praxis umsetzbar – dargestellt.
Ein Schwerpunkt liegt schließlich auf der Gesprächsführung mit Kindern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Altersstufen von 4 bis 18 Jahren. Überdies sind besondere Situationen in der Kindesanhörung Bestandteil des Aufbaukurses, der sich z.B. mit der Verweigerung des Kindes im Gespräch und der Exploration von Säuglingen und Kleinkindern beschäftigt. Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses betrifft die Themen sexueller Missbrauch und Gewalt. Ausführlich werden Formen und Folgen von Gewalt und sexuellem Missbrauch und ihre Auswirkungen auf die Kindesanhörung dargestellt.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 6-8 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code 2024 nicht bis zum ... einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende durch den Externen Anbieter neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2026, 10:00 Uhr - 30.06.2026, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 02.03.2026 - 31.12.2026 |
26H5277-6 |
Sprachtraining Spanisch, Debatten und Übungen zu juristischen Themen in Spanien und Lateinamerika |
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Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 02.03.2026, 18:00 Uhr - 31.12.2026, 20:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 01.04.2026 - 31.10.2026 |
25B5088-1 |
Grundkurs Mediative Verhandlungskompetenz - E-Learning - Online (Ri) |
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Ziel Sie erhalten für unterschiedliche Gesprächs- und Verhandlungssituationen Interaktionsalternativen, die eine souveräne Verhandlungsführung unterstützen.
Inhalt Der Kursinhalt vermittelt mit den Modulen "Loop of Understanding", "Fragetechniken" und "Perspektivwechsel" verschiedene, sich ergänzende Kommunikationstechniken, die es in jeder Verhandlungssituation ermöglichen, die Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten -unabhängig von bestimmten Rechtsgebieten- frühzeitig zu erkennen und zielorientiert in die Verhandlungsführung einzubeziehen. Dies gilt insbesondere auch für Anhörungssituationen, z.B. bei Zeugen-, Sachverständigen- und Parteivernehmungen. Gleichzeitig werden psychologische Wirkdimensionen von kommunikativen Interventionen und Haltungen dargestellt, um Eskalationspotentiale präventiv erkennen, bearbeiten und deeskalieren zu können. Alle theoretischen Inputs werden durch Rollenspiele unter Anwendung der einzelnen Techniken anschaulich dargestellt und mit ihren jeweiligen Risiken und Chancen erläutert. Im Anschluss hieran erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, durch die Beantwortung von auf die Lektionen bezogenen Fragen ihren Lernerfolg zu sichern. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen wird durch gefilmte und begleitend kommentierte Rollenspiele die praktische Umsetzung der Techniken veranschaulicht. Zwischendurch überprüfen die Teilnehmer*innen durch interaktive Übungen selbst, ob sie die Inhalte richtig aufgenommen haben, und erhalten weitere Hinweise. Die Module bauen aufeinander auf und sind im ersten Durchgang nur chronologisch nacheinander abrufbar. Die Teilnahme wird nach Absolvierung aller Module und interaktiven Übungen durch eine Bescheinigung bestätigt. Später können die Lehrinhalte in individueller Reihenfolge beliebig oft wiederholt werden.
Voraussetzungen Das Online-Seminar richtet sich sowohl an dienstjunge als auch an erfahrene Richterinnen und Richter. Es kann darüber hinaus eine sinnvolle Wiederholung für ausgebildete Güterichterinnen und Güterichter sein. Dieser Kurs richtet sich an Richter und Richterinnen aller Gerichtsbarkeiten, die ihre Verhandlungskompetenz schärfen und erweitern möchten, um einerseits in mündlichen Verhandlungen bei Parteien und Rechtsanwälten die Bereitschaft für gütliche Lösungen zu optimieren und um andererseits durch eine gute Verhandlungsatmosphäre die Akzeptanz für gerichtliche Entscheidungen und Verfahrensprozesse zu verbessern.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code bis zum 31.10.2025 nicht einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Die Online-Fortbildung kann weder die reguläre Güterichterausbildung ersetzen noch steht sie im Zusammenhang mit dieser. Sie kann jedoch einen ersten Einblick in mediative Verhandlungsmethoden geben oder Richterinnen und Richtern mit Erfahrung in der Mediation als Auffrischung dienen.
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 01.04.2026, 10:00 Uhr - 31.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 13.04.2026 |
25C4680-1.9 |
Psychosoziale Prozessbegleitung - Kolloquium und Abschluss (ASD) |
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Zielgruppe Fachkräfte des Ambulanten Sozialen Dienstes
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 13.04.2026, 08:30 - 18:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 13.04.2026 |
26D5192-2 |
IT - e²A - Tipps und Tricks (SK) |
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Ziel Sie vertiefen und festigen Ihre praktischen Fähigkeiten in der Bedienung von e²A.
Inhalt Die Arbeit mit e²A - Tipps und Tricks für die Praxis.
Voraussetzungen Einführungsschulung und erste Erfahrungen mit e²A.
Zielgruppe Servicekräfte
Hinweise Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz, die bereits mit e²A und der eAkte arbeiten.
Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 13.04.2026, 09:30 - 17:30 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 13.04.2026 |
25A3003-2.3 |
Personalführung - Denken und Handeln als Führungskraft - Grundlagen (FK Gruppe C) |
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Rolle als Führungskraft bewusster und zielgerichteter gestalten. Sie haben ihre Kompetenz in der Gesprächsführung mit Mitarbeitenden und im Umgang mit Konflikten gestärkt.
Zielgruppe - Sachgebietsleiterinnen und -leiter der Obergerichte und GStA’en sowie deren Vertretungen
- Geschäftsleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
Ansprechpartner/-in Susanne Matuschowski 02361 481-203
Datum 13.04.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 13.04.2026 - 14.04.2026 |
26C4330-3 |
Verwaltungsgerichtsbarkeit - Baurecht |
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Ziel Das Ziel der Veranstaltung wird rechtzeitig vor der Tagung durch das Oberverwaltungsgericht festgelegt.
Inhalt Die Inhalte der Veranstaltung werden rechtzeitig vor der Tagung durch das Oberverwaltungsgericht festgelegt.
Voraussetzungen keine
Methoden Die angewandten Methoden werden noch bekannt gegeben.
Ansprechpartner/-in Lisa Ohlmeyer
Datum 13.04.2026, 10:00 Uhr - 14.04.2026, 17:00 Uhr
Ort Katholische Akademie "Die Wolfsburg" Mülheim
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| 13.04.2026 - 14.04.2026 |
26C0147-1 |
Finanzgerichtsbarkeit - Kostenrecht (BR / KB) |
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Kenntnisse vertieft und sich mit schwierigen Fällen aus der Praxis beschäftigt.
Inhalt Behandelt werden in erster Linie Themen zum GKG, zum RVG und zur PKH, jeweils unter Berücksichtigung der Besonderheiten in der Finanzgerichtbarkeit. Über die reine Wissensvermittlung hinaus besteht die Gelegenheit, sich über schwierige Fälle aus der Praxis auszutauschen.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Bezirksrevisorinnen und Bezirksrevisoren
- Kostenbeamtinnen und Kostenbeamte
Methoden Vortrag, Diskussion
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 13.04.2026, 10:00 Uhr - 14.04.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 13.04.2026 - 15.04.2026 |
26F1489-1.2 |
Justizvollzug - BiG Behandlungsprogramm für inhaftierte Gewaltstraftäter (FaDi / AVD) |
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Ziel Das Modulare Behandlungsprogramm besteht aus verschiedenen aufeinander bezogenen Bausteinen. Die Methoden und Übungen zu den einzelnen Bausteinen sind Empfehlungen, um die notwendigen Behandlungsziele zu erreichen. Diese Empfehlungen sind nicht abschließend und sollen fortgeschrieben werden.
Die Ausbildung in dem Behandlungsprogramm für inhaftierte Gewalttäter (BiG) hat einen Umfang von insgesamt 184 Unterrichtseinheiten. Sie wird in vier dreitägigen Ausbildungsblöcken und einer zweitägigen Selbsterfahrung durchgeführt. Zusätzlich ist während der Ausbildung eine eigenständige Literaturarbeit sowie selbstorganisierte Peer-Gruppenarbeit zu erbringen.
Inhalt Das hier vorliegende modulare Programm zur Behandlung von Gewaltstraftätern in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugs-einrichtungen wurde durch eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe vollzugserfahrener Praktiker erstellt. Die Arbeitsgruppe orientierte sich zunächst an den Strukturen und Methoden des Behandlungsprogramms für Sexualstraftäter (Bernd Wischka et. al., 2003) und des Sozialen Trainings (Manfred Otto, 1986), sowie an den Erfahrungen aus der Anwendung unterschiedlicher Anti-Aggressivitäts-Trainings und Behandlungsgruppen für Gewalt-straftäter. Ergänzt wurden die Ausbildungs- und Behandlungs-einheiten durch Behandlungsmethoden und Strategien, die die Autoren im Rahmen ihrer regelmäßigen Arbeit mit Gewaltstraftätern in den jeweiligen Praxisfeldern entwickelten und sich als umsetzbar und effektiv herausstellten. Das vorliegende Behandlungsprogramm hat somit den größtmöglichsten Praxisbezug und eignet sich zur Anwendung in allen Vollzugformen im Jugend- und Erwachsenenstrafvollzug.
Das Modulare Behandlungsprogramm besteht aus verschiedenen aufeinander bezogenen Bausteinen. Die Methoden und Übungen zu den einzelnen Bausteinen sind Empfehlungen der Arbeitsgruppe, um die notwendigen Behandlungsziele zu erreichen. Diese Empfehlungen sind nicht abschließend. Die Inhalte sollen fortgeschrieben werden. Methodische Ergänzungen und strukturelle Modifikationen zur Abstimmung auf das jeweilige Praxisfeld sind erwünscht. Je nach fachlichem Hintergrund kann das Programm als verbindliche Leitlinie, wie auch als Methodenpool zur Arbeit mit gewalttätigen Straftätern betrachtet werden. Die Fortbildung in dem Behandlungsprogramm für inhaftierte Gewalttäter (BiG) hat einen Umfang von insgesamt 184 Unterrichtseinheiten. Die Fortbildung wird in vier dreitägigen Fortbildungsblöcken und einer zweitägigen Selbsterfahrung durchgeführt. Zusätzlich ist während der Fortbildung eine eigenständige Literaturarbeit sowie selbstorganisierte Peer-Gruppenarbeit zu erbringen. Das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Entwicklung des Behandlungs-programms für inhaftierte Gewalttäter (BiG) unterstützt.
Voraussetzungen Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten über Konfliktfähigkeit verfügen, sie sollten bereits Erfahrungen in der Arbeit in und mit Gruppen haben und Bereitschaft mitbringen zur Selbsterfahrung und zur Supervision.
Es sind Behandlungsteams von mind. zwei Personen (besser drei) zur Teilnahme an der Veranstaltungsreihe zu benennen. Die ausgewählten Behandlungsteams können interdisziplinär besetzt sein.
Es ist erforderlich, dass die Anstaltsleitung unter Berücksichtigung der mit der Durchführung des Behandlungsprogramm erforderlichen Arbeitszeit ihr Einverständnis erklärt und ihre Unterstützung zur Durchführung der Behandlungsarbeit in der jeweiligen Justizvollzugs-arbeit sicherstellt.
Zielgruppe - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes
- Fachdienste
Methoden Vorträge, Kleingruppenarbeit, Gruppendiskussion, Übungen
Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 13.04.2026, 10:00 Uhr - 15.04.2026, 17:00 Uhr
Ort Sport- und Tagungszentrum Hachen Sundern
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| 13.04.2026 - 14.04.2026 |
26Y5385-2 |
Kombination I/III - GM-Modul I - Gundlage d. Gesundheitsmanagements - Planung und Praxis - GM-Modul III - Verwaltungsaufgaben im Gesundheitsmanagement |
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Ziel Ziel der Veranstaltung Grundlagen des systematischen Gesundheitsmanagements werden praxistauglich erläutert. Hintergründe, Prozesse sowie Methoden für ein professionelles Handeln im Bereich Gesundheitsmanagement sollen vermittelt werden. Wissenstransfer der Vorschriften sowie Vorgehensweisen für die Bearbeitung von Verwaltungsaufgaben im Bereich des Gesundheitsmanagements (z.B. Vergabeverfahren, steuerliche Aspekte, Umgang mit Haushaltsmitteln, Dokumentationen).
Inhalt Inhalt In dieser Veranstaltung werden die Inhalte der sonst separaten Module I und III zusammen angeboten. So werden am ersten Tag werden die Grundlagen des systematischen Gesundheitsmanagements praxistauglich erläutert werden. Hintergründe, Prozesse sowie Methoden für ein professionelles Handeln im Bereich Gesundheitsmanagement sollen vermittelt werden. Am zweiten Tag lernen die Teilnehmenden den sicheren Umgang mit GM-bezogenen Haushaltsmitteln, der Dokumentation und der Verwaltungsarbeit. Dazu werden Zuständigkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Grundzüge des GM-bezogenen Haushaltsrechts vorgestellt. Zudem vermittelt das Modul III ein Grundverständnis zur Konzipierung bedarfsgerechter Maßnahmen, Referentenauswahl und Sponsoring. Des Weiteren zeigt es die wichtige Zusammenarbeit zwischen GM, Arbeitsschutz, Haushalt und Fortbildung auf.
Voraussetzungen Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach dem Geschäftsverteilungsplan mit Aufgaben im Bereich Gesundheitsmanagement betraut sind oder in Kürze Gesundheitsmanagementaufgaben wahrnehmen werden. Oder Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach dem Geschäftsverteilungsplan mit Aufgaben im Bereich Gesundheitsmanagement betraut sind oder in Kürze Gesundheits-managementaufgaben wahrnehmen werden sowie sämtliche Personalvertretungen.
Zielgruppe - Führungskräfte
- Angehörige der Staatsanwaltsräte
- Richtervertreterinnen und Richtervertreter
- Personalvertreterinnen und Personalvertreter
- mit Aufgaben des Gesundheitsmanagement beauftragte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Methoden Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit
Hinweise Die Module I und III sind Teil einer „Modularen Qualifizierung GM“, welche insgesamt drei Module umfasst:
Modul I: Grundlagen des Gesundheitsmanagements Modul II: Psychische Belastungen verstehen - Meine Rolle im Berufsalltag Modul III: Verwaltungsaufgaben im GM
Die Module bauen nicht chronologisch aufeinander auf. Sie können einzeln und/oder in beliebiger Reihenfolge besucht werden.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 13.04.2026, 10:00 Uhr - 14.04.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 13.04.2026 - 17.04.2026 |
26H4168-43 |
Effektives Bedrohungsmanagement – Gefahren erkennen, einschätzen und meistern |
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Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 13.04.2026, 19:00 Uhr - 17.04.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier Trier
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| 13.04.2026 - 17.04.2026 |
26H4169-59 |
Der richterliche Bereitschaftsdienst |
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Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 13.04.2026, 19:00 Uhr - 17.04.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Wustrau Wustrau
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| 13.04.2026 - 17.04.2026 |
26H4169-27 |
Revisionsrecht für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte |
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Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 13.04.2026, 19:00 Uhr - 17.04.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Wustrau Wustrau
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| 14.04.2026 - 16.04.2026 |
26D2812-1.2 |
IT - SolumSTAR: Grundlagen für Umsteiger/-innen und Neueinsteiger/-innen (LB 2.1 / LB 1.2) |
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Ziel Die Grundlagen von SolumSTAR sind vermittelt.
Zielgruppe - Laufbahngruppe 1.2
- Laufbahngruppe 2.1
Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 14.04.2026, 09:30 Uhr - 16.04.2026, 16:30 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 14.04.2026 - 15.04.2026 |
26D5043-2 |
IT - e²A für Neueinsteiger/-innen und Rückkehrer/-innen (alle) |
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Ziel Sie kennen die Funktions- und Arbeitsweise des Rahmenprogramms e²A in der elektronischen Aktenführung.
Inhalt Funktionsweise des e2A Rahmens Vorstellung der einzelnen Komponenten Zusammenspiel mit dem TextSystem und Fachverfahren Tools in e2A: verwenden von Stempeln, Haftnotizen, etc. Einführung in die Zusammenarbeit in e-Akten mittels Aufgaben und Workflows Personalisierung der Anwendung
Voraussetzungen Die Schulung richtet sich an Neueinsteiger und Rückkehrer.
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag, Diskussion, Übung
Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 14.04.2026, 09:30 Uhr - 15.04.2026, 16:30 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 14.04.2026 |
26Y5272-1 |
Change Management - Belastungsanalyse (Forkus: Mensch - IT - Organisation) - Online |
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Ziel Die Teilnehmenden erfahren Belastungssituationen in ihrem Team oder ihrer Abteilung systematisch zu erkennen und den daraus resultierenden Änderungsbedarf gezielt abzuleiten. Diese Online-Schulung gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Werkzeuge an die Hand, den Grundstein für nachhaltige und praxisorientierte Veränderungen zu legen.
Inhalt Gezielte Ursachenanalyse: Einführung in Analysetools wie z.B. das Ishikawa-Diagramm zur strukturierten Identifikation von Belastungsfaktoren und Veränderungsbedarf. Einbindung von Mitarbeitenden: Praktische Ansätze für Workshops und Besprechungsformate, die die Perspektive der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv einbeziehen. Maßnahmenentwicklung: Erste Impulse für konkrete Veränderungsmaßnahmen auf Gruppen- und Einzelebene. Umgang mit Widerstand: Kompakte Informationen zu typischen Widerständen in Veränderungsprozessen sowie praxisnahe Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Zielgruppe - Gruppenleitungen der Gerichte und StA’en sowie deren Vertretungen
- Leitungen der VPS sowie deren Vertretungen
- Teamleitungen
- Richterliche Abteilungsleitungen
- Weitere aufsichtsführende Richterinnen und Richter
- Abteilungsleitungen StA
- Staatsanwält*innen als Gruppenleitungen
- Sachgebietsleiterinnen und -leiter der Obergerichte und GStA’en sowie deren Vertretungen
- Geschäftsleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Dezernent*innen Obergerichte
- Referatsleitungen JM
- Abteilungsleitungen GStA
- Hauptabteilungsleitungen StA
- Personaldezernent*innen LG
- PAG
- GStA und StA
- Gerichts- und Behördenleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Abteilungsleiterinnen und -leiter des JM sowie deren Vertretungen
Methoden Interaktiv und praxisnah: Sie lernen bewährte Methoden zur Analyse und Maßnahmenentwicklung kennen und profitieren vom Austausch von Best Practices der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Um die direkte Umsetzung zu unterstützen, werden ihnen schriftliche Materialien wie Checklisten und Leitfäden zur Verfügung gestellt.
Hinweise Dieser Vortrag ist Teil einer mehrteiligen Vortragsreihe zum Thema Change-Management, kann jedoch auch einzeln gebucht werden.
Vortrag 1 Belastungsanalyse Vortrag 2 Belastungssteuerung in der Organisation und im Team Fokus Vortrag 3 Individuelle Belastungssteuerung
Die Veranstaltung wird online über die Software BigBlueButton (BBB) durchgeführt. Der benötigte Link in den virtuellen Schulungsraum wird über das Einladungsschreiben übersandt.
Zur Online-Schulung wird Folgendes benötigt: · ein Laptop/PC (die Teilnahme mit Tablet oder Smart-/Iphone wird nicht empfohlen) · aktivierter Lautsprecher; aktivierte Kamera und bei Bedarf aktivierbares Mikrofon wünschenswert · Nutzung eines Headsets wird empfohlen · stabile Internetverbindung · grundlegende Computerkenntnisse Um einen reibungslosen Ablauf Ihrer Veranstaltung zu gewährleisten, sollte ein moderner Browser, wie z.B. Chrome oder Firefox, genutzt werden. Eine Teilnahme vom Dienstrechner ist grundsätzlich möglich. In seltenen Fällen kann es jedoch hierbei zu Störungen kommen, da Behördennetzwerke stark abgesichert sind. Soweit möglich sollte die Teilnahme über die lokale Ebene erfolgen.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 14.04.2026, 09:30 - 12:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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| 14.04.2026 - 15.04.2026 |
26C4194-1 |
Familienrecht - Systemische Konfliktlösungen (Ri) |
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Ziel Sie lernen, die familiäre Konfliktdynamik zu beurteilen und geeignete Prozesse zu initiieren, um Beteiligte bei der Gestaltung gemeinsam tragfähiger Lösungen zu unterstützen oder sie zu diesem Schritt zu bewegen. Dazu gehört, das „systemische Handwerkszeug“ situationsgerecht einsetzen zu können. Auf das Üben geeigneter Fragetechniken wird besonderer Wert gelegt. Im Hinblick auf das Wohl des Kindes gehört dazu auch die gezielte Stärkung des Lösungssystems - insbesondere in der Zusammenarbeit mit Gutachtern, Anwälten/-innen, Jugendämtern und anderen Einrichtungen.
Inhalt Systemische Methoden beachten über anwesende Beteiligte hinaus weitere relevante Personen und deren Einfluss. Sie zielen darauf ab, einen möglichst großen Lösungsraum zu eröffnen und unter Würdigung der Bedürfnislagen aller Beteiligten kindeswohlorientiere und gleichzeitig einvernehmliche Lösungen zu erreichen. Dazu dient die systemische Situations- und Kontextklärung. Um „zementierte“ Konflikte, gelerntes Rollendenken zu überwinden und den Lösungsfokus zu stärken, helfen mediative Ansätze und weitere Instrumentarien der systemischen Therapie. Die lassen sich für stabile, kindeswohldienliche Lösungen nutzen. Gleichzeitig werden hierdurch die notwendigen Informationen für familiengerichtliche Entscheidungen gewonnen, sollte dem Wohl des Kindes nicht anders entsprochen werden können. Der ggf. notwendige virtuelle Kontext stellt eine besondere Herausforderung dar, auf den wir eingehen.
Zentrale Themen der Veranstaltung werden sein: Die Reichweite systemischer Modelle und Methoden bei Familiengericht Praktischer Nutzen und Relevanz für die richterliche Entscheidungsbildung Systemische und verhaltensorientierte Fragetechniken Situations- und Kontextklärung Micro-Aufstellungen in Präsenz und virtuell Matrix: Mediative Lösungen versus judikative Entscheidungen De-eskalierende Frageführung in hoch eskalierten Konflikten Entscheidungsunterstützende Fragetechniken Das Gericht als „sicherer Ort“ Stabilisierungstechniken bei psycho-traumatologischer Dynamik Auswirkungen auf das Kindeswohl Problemlöse-Stile: Konsequenzen für eine konstruktive Familiendynamik Richter/-innen im Reflecting Team zur Unterstützung der Beteiligten.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 14.04.2026, 10:00 Uhr - 15.04.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 14.04.2026 |
26Y5272-2 |
Change Management - Belastungsanalyse (Forkus: Mensch - IT - Organisation) - Online |
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Ziel Die Teilnehmenden erfahren Belastungssituationen in ihrem Team oder ihrer Abteilung systematisch zu erkennen und den daraus resultierenden Änderungsbedarf gezielt abzuleiten. Diese Online-Schulung gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Werkzeuge an die Hand, den Grundstein für nachhaltige und praxisorientierte Veränderungen zu legen.
Inhalt Gezielte Ursachenanalyse: Einführung in Analysetools wie z.B. das Ishikawa-Diagramm zur strukturierten Identifikation von Belastungsfaktoren und Veränderungsbedarf. Einbindung von Mitarbeitenden: Praktische Ansätze für Workshops und Besprechungsformate, die die Perspektive der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv einbeziehen. Maßnahmenentwicklung: Erste Impulse für konkrete Veränderungsmaßnahmen auf Gruppen- und Einzelebene. Umgang mit Widerstand: Kompakte Informationen zu typischen Widerständen in Veränderungsprozessen sowie praxisnahe Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Zielgruppe - Gruppenleitungen der Gerichte und StA’en sowie deren Vertretungen
- Leitungen der VPS sowie deren Vertretungen
- Teamleitungen
- Richterliche Abteilungsleitungen
- Weitere aufsichtsführende Richterinnen und Richter
- Abteilungsleitungen StA
- Staatsanwält*innen als Gruppenleitungen
- Sachgebietsleiterinnen und -leiter der Obergerichte und GStA’en sowie deren Vertretungen
- Geschäftsleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Dezernent*innen Obergerichte
- Referatsleitungen JM
- Abteilungsleitungen GStA
- Hauptabteilungsleitungen StA
- Personaldezernent*innen LG
- PAG
- GStA und StA
- Gerichts- und Behördenleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Abteilungsleiterinnen und -leiter des JM sowie deren Vertretungen
Methoden Interaktiv und praxisnah: Sie lernen bewährte Methoden zur Analyse und Maßnahmenentwicklung kennen und profitieren vom Austausch von Best Practices der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Um die direkte Umsetzung zu unterstützen, werden ihnen schriftliche Materialien wie Checklisten und Leitfäden zur Verfügung gestellt.
Hinweise Dieser Vortrag ist Teil einer mehrteiligen Vortragsreihe zum Thema Change-Management, kann jedoch auch einzeln gebucht werden.
Vortrag 1 Belastungsanalyse Vortrag 2 Belastungssteuerung in der Organisation und im Team Fokus Vortrag 3 Individuelle Belastungssteuerung
Die Veranstaltung wird online über die Software BigBlueButton (BBB) durchgeführt. Der benötigte Link in den virtuellen Schulungsraum wird über das Einladungsschreiben übersandt.
Zur Online-Schulung wird Folgendes benötigt: · ein Laptop/PC (die Teilnahme mit Tablet oder Smart-/Iphone wird nicht empfohlen) · aktivierter Lautsprecher; aktivierte Kamera und bei Bedarf aktivierbares Mikrofon wünschenswert · Nutzung eines Headsets wird empfohlen · stabile Internetverbindung · grundlegende Computerkenntnisse Um einen reibungslosen Ablauf Ihrer Veranstaltung zu gewährleisten, sollte ein moderner Browser, wie z.B. Chrome oder Firefox, genutzt werden. Eine Teilnahme vom Dienstrechner ist grundsätzlich möglich. In seltenen Fällen kann es jedoch hierbei zu Störungen kommen, da Behördennetzwerke stark abgesichert sind. Soweit möglich sollte die Teilnahme über die lokale Ebene erfolgen.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 14.04.2026, 13:00 - 15:30 Uhr
Ort Online-Seminar Online
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