| 28.09.2026 - 29.09.2026 |
26C1964-1 |
Familienrecht und Strafrecht - Stalking und Gewaltschutz - Erkennen, Bewerten, Verhindern (Ri / StA / Rpfl / AA) Kennziffer: 26C1964-1
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eingehende Informationen zum Stalking als auch zu Gewaltschutzfällen erhalten und können Gefährdungspotentiale in einem laufenden Verfahren besser einschätzen.
Inhalt Die Veranstaltung vermittelt durch Darstellung der straf- und familienrechtlichen sowie der Opfersicht als auch der Tätigkeit des Ausgleichs Lippe-Ruhr umfangreiche Kenntnisse zu den immer häufiger auftretenden Fällen des intensiven Nachstellens (Stalking) und der Gewaltschutzfälle sowohl für straf- als auch familienrechtlich tätige Justizangehörige. Neben der Darstellung der rechtlichen Aspekte sowie der Erfahrungen der Staatsanwaltschaft und des Familiengerichts werden - durch die Beleuchtung der aktuellen Situation vor Ort in Nordrhein-Westfalen - typische Täterpersönlichkeiten und Tathandlungen sowie Schutzkonzepte vorgestellt. Denn die Schutzkonzepte für die Opfer und das Fallmanagement müssen den durch unterschiedliche Tätertypologien bedingten unterschiedlichen Verlaufsformen des Stalking Rechnung tragen. Es werden u. a. Möglichkeiten der Initiierung sowie Grenzen außergerichtlicher Regelungen vor dem Hintergrund langjähriger Praxis sowie typische Opferverhaltensweisen und deren Ursachen aufgezeigt.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
- Amtsanwältinnen und Amtsanwälte
Methoden Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 28.09.2026, 10:00 Uhr - 29.09.2026, 16:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Essen
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| 28.09.2026 - 30.09.2026 |
26F1262-2 |
Train the Trainer - Kompakt (Ref / Mu) Kennziffer: 26F1262-2
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Ziel Sie haben methodisch-didaktische Kenntnisse erworben und trainiert, um Seminare und Gesprächsgruppen souverän durchzuführen und inhaltlich zu gestalten und zu präsentieren.
Inhalt Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Planung und Durchführung von Seminaren und anderen Lernveranstaltungen. Aufbau, Strukturierung, Vorbereitung von Seminaren Meine Wirkung als Referierende*r (erster Eindruck) “Werkzeugkiste“ für Referierende Wirkungsvoller Einsatz verschiedener Medien z.B. Power Point, Flipchart-Gestaltung, Arbeitsblätter, Hand-Outs Elemente der Neurodidaktik, wie funktioniert „gehirngerechtes Lernen“? Umgang mit Lampenfieber Einbindung der Teilnehmenden: Interaktion, Gruppenarbeiten und Kreativsequenzen Umgang mit „schwierigen“ Teilnehmer*innen Praxis-Transfer: Nachhaltigkeit fördern
Voraussetzungen Sie sind interne Referierende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Fortbildungsveranstaltungen (zentral oder regional).
Zielgruppe - Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
- Referentinnen und Referenten
Methoden Vortrag, Übungen, Trainings, Praxissimulation mit Video Feedbacks
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 28.09.2026, 10:00 Uhr - 30.09.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 28.09.2026 - 30.09.2026 |
26A3011-2 |
Personalführung - Denken und Handeln als Führungskraft - Weiterführung (FK Gruppe A, B und C) Kennziffer: 26A3011-2
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Ziel Sie haben Ihr Spektrum im professionellen Umgang mit den vielfältigen Herausforderungen Ihres Führungsalltags erweitert und vertieft.
Inhalt Teil 1: Systematische Personalführung und -entwickung
Ein einheitliches Führungsverständnis in Ihrem Gericht/Ihrer Behörde implementieren: Handwerk und Haltungen: Prinzipien, Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten in der Vorgesetztenposition Für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter den richtigen Führungsstil finden: Das Modell „Situativ Führen“
Systematische Personalentwicklung Diagnostik für Vorgesetzte: Stärken-Schwächen-Analyse, Phänomenologische Verhaltensbeobachtung und Leistungsbeurteilung Schritte des Lernens und Aufgaben der/des Vorgesetzten Personalentwicklungssysteme für Justizbehörden
Gesprächsführung mit einzelnen Mitarbeitern in unterschiedlichen Führungssituationen Einarbeitung, Delegation, Feedback, Kurskorrekturen
Gesund führen Überlastungssyndrom und Burnout – ein Arbeitsunfall der Moderne? Präventionsmöglichkeiten
Selbstbild - Fremdbild
Teil 2: Führung von Teams, Abteilungen und Organisationen
Balance der Verantwortung - Systemisches Denken und Handeln im Kontext der eigenen Behörde: das Karussell der Erwartungen-Erwartungen
Entscheidungsfindung im Team – Strukturierung und Steuerung von Problemlösungs-, Optimierungs- und Entwicklungsprozessen mit mehreren Beteiligten
Eingreifen oder laufen lassen? - Klärungshilfe und Konfliktprävention in anspruchsvollen Situationen
Diagnostik für Vorgesetzte II: Individuelle Bedingungen für Konfliktlösung Handlungsalternativen für verfahrene Situationen Umgang mit besonderen Herausforderungen und schwierigen Mitarbeitenden
Architektur einer Lösung Wen wann wie in einen Konfliktlösungsprozess einbinden? Ablauf und Struktur einer Konfliktmoderation mit mehreren Beteiligten
Voraussetzungen Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte der Zielgruppe A, B und C, die ein höherwertiges Führungsamt übernommen haben oder übernehmen (Ziff. 7 lit.B des Konzepts über die Einführung verpflichtender Fortbildung für Führungskräfte in der Justiz Stand 26.03.2021) und bereits an der Grundlagenschulung teilgenommen haben.
Zielgruppe - Sachgebietsleiterinnen und -leiter der Obergerichte und GStA’en sowie deren Vertretungen
- Geschäftsleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Dezernent*innen Obergerichte
- Referatsleitungen JM
- Abteilungsleitungen GStA
- Hauptabteilungsleitungen StA
- Personaldezernent*innen LG
- PAG
- GStA und StA
- Gerichts- und Behördenleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Abteilungsleiterinnen und -leiter des JM sowie deren Vertretungen
Methoden Input, kollegiale Beratung, Gruppenarbeit, praktische Übungen und Simulationen
Ansprechpartner/-in Susanne Matuschowski 02361 481-203
Datum 28.09.2026, 10:00 Uhr - 30.09.2026, 17:00 Uhr
Ort Johanniter Akademie Münster Münster
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| 28.09.2026 |
26C4331-2 |
Verwaltungsgerichtsbarkeit - Polizei- und Ordnungsrecht Kennziffer: 26C4331-2
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Ziel Das Ziel der Veranstaltung wird rechtzeitig vor der Tagung durch das Oberverwaltungsgericht festgelegt.
Inhalt Die Inhalte der Veranstaltung werden rechtzeitig vor der Tagung durch das Oberverwaltungsgericht festgelegt.
Voraussetzungen keine
Methoden Die angewandten Methoden werden noch bekannt gegeben.
Ansprechpartner/-in Lisa Ohlmeyer
Datum 28.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Ramada by Wyndham Essen Essen
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| 28.09.2026 |
26C1942-1 |
Betreuungsrecht - Informationstag für Dezernatswechsler/-innen (Ri) - JAK vor Ort Kennziffer: 26C1942-1
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Ziel In diesem Seminar erhalten Sie eine erste Einführung in das betreuungsrechtliche Dezernat und werden für Problembereiche sensibilisiert. Auch der betreuungsrechtliche Eildienst wird im Rahmen der Veranstaltung in reduziertem Umfang thematisiert.
Inhalt Die Veranstaltung richtet sich an Dezernatswechslerinnen und Dezernatswechsler, die in Kürze ein betreuungsrechtliches Dezernat übernehmen oder gerade übernommen haben. Es werden erste Hinweise und praktische Tipps zum Umgang mit betreuungsrechtlichen Sachverhalten gegeben. Eine vertiefte Einführung oder Auseinandersetzung mit rechtlichen Problemen kann in der Kürze der Zeit indes nicht erfolgen. Vielmehr sollen Sie für Problembereiche sensibilisiert werden.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Methoden Referat, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Hinweise Aufgrund des umfangreichen Themas wird der betreuungsrechtliche Eildienst ebenfalls nur in reduziertem Umfang besprochen. Eine Vertiefung findet in gesonderten Veranstaltungen zum betreuungsrechtlichen Eildienst statt. Diese finden Sie im Programm der Justizakademie unter dem Titel: Betreuungsrecht - Der richterliche Eildienst - Einführung.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 28.09.2026, 10:00 - 18:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
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| 28.09.2026 - 29.09.2026 |
26A3360-1 |
Personalführung - Synapsen-Talk - So werden schwierige Mitarbeitergespräche mit Neurowissenschaften zum Erfolg (FK Gruppen A, B, C und F) Kennziffer: 26A3360-1
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Ziel Sie kennen neurowissenschaftlich fundierte Methoden und Techniken, die dabei helfen, schwierige Mitarbeitergespräche souverän und erfolgreich zu führen. Ihr Grundlagenwissen in der Gesprächsführung haben Sie vertieft.
Inhalt Mit dem Verständnis um die Funktionsweise des Gehirns lassen sich manche Stolpersteine in (Mitarbeiter-)Gesprächen erklären. In diesem Seminar werden daher praktische Gesprächstechniken unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse beleuchtet und vertieft. Zusätzlich soll dieses Seminar dazu beitragen, eine positive Gesprächskultur zu etablieren, die Mitarbeiterbindung zu fördern und die Integration einer Feedbackkultur in der Justiz zu unterstützen.
Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt Grundlagen der Neurowissenschaft und deren Anwendung im Arbeits- und Führungsalltag Souveränes Führen von schwierigen Mitarbeitergesprächen Grundlagen des Neuro-Leadership Neurowissenschaftliche Einordnung von Instrumenten wie aktives Zuhören, Spiegeln, Feedback, smarte Ziele, Johari-Fenster, Vier-Seiten-einer Nachricht Verbesserung der Stressbewältigung: Konfliktmanagement im Nervennetzwerk; Umgang mit Widerständen & die eigene Haltung als Führungskraft Förderung einer positiven Gesprächskultur und Optimierung des Feedback-Prozesses Konfliktlösungsstrategien und Deeskalationstechniken Unterstützung von Führungskräften ohne disziplinarische Verantwortung in Mitarbeitergesprächen Förderung der Mitarbeiterbindung und Motivation
Voraussetzungen In diesem Seminar werden neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit verschiedenen Gesprächsführungsmodellen verknüpft. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie die Grundlagen der Kommunikation in einem anderen Seminar bereits erlernt haben.
Zielgruppe - Gerichts- und Behördenleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Abteilungsleiterinnen und -leiter des JM sowie deren Vertretungen
- Dezernent*innen Obergerichte
- Referatsleitungen JM
- Abteilungsleitungen GStA
- Hauptabteilungsleitungen StA
- Personaldezernent*innen LG
- PAG
- GStA und StA
- Sachgebietsleiterinnen und -leiter der Obergerichte und GStA’en sowie deren Vertretungen
- Geschäftsleiterinnen und -leiter sowie deren Vertretungen
- Richterliche Abteilungsleitungen
- Weitere aufsichtsführende Richterinnen und Richter
- Abteilungsleitungen StA
- Staatsanwält*innen als Gruppenleitungen
Methoden Interaktive Vorträge und Diskussionen Praxisnahe Simulationen und Rollenspiele Gruppenarbeiten und Peer-Reviews Best-Practice-Beispiele Feedbackrunden und Reflexionsphasen Mentoring-Ansätze zur nachhaltigen Unterstützung nach dem Workshop
Hinweise Es werden praxisnahe Beispiele, Peer-Reviews und Simulationen verwendet, die speziell auf die Justiz zugeschnitten sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung der spezifischen Herausforderungen, denen sich die Teilnehmer in ihrem beruflichen Alltag gegenübersehen.
Ansprechpartner/-in Susanne Matuschowski 02361 481-203
Datum 28.09.2026, 10:00 Uhr - 29.09.2026, 17:00 Uhr
Ort Johanniter Akademie Münster Münster
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| 28.09.2026 - 29.09.2026 |
26C2106-2 |
Justizvollzug - Gewaltproblematik im Justizvollzug (LB 2.1/LB 1.2/ErzwD) Kennziffer: 26C2106-2
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben verschiedene Erscheinungsformen von Gewalt mit ihren Hintergründen und Ursachen erörtert und sind in der Lage, differenziert darauf zu reagieren.
Inhalt Zunächst steht die Vorstellung und Erarbeitung verschiedener Erscheinungsformen gewalttätigen Handelns und deren Hintergründe und Entstehungsbedingungen im Vordergrund. Es soll der Unterschied zwischen direkter, unmittelbarer, physischer Gewalt (Körperverletzungs- und Tötungsdelikten, Vergewaltigung) und mittelbarer, psychischer Gewalt (Nötigung, Stalking) deutlich werden. In diesem Zusammenhang sollen auch strafrechtliche Konsequenzen kurz erörtert werden.
Themen sind: Gewaltstraftaten von Gefangenen Gewalt unter Gefangenen Gewalt gegen Bedienstete Anwendung unmittelbaren Zwangs
Im Anschluss daran werden die Auswirkungen und die Deeskalation von Gewalt vor dem Hintergrund folgender Fragen erörtert: Wie entsteht Gewalt? Gibt es bestimmte soziale und biologische (oder sonstige) Bedingungen, die das Entstehen von Gewaltbereitschaft fördern? Existierten Umstände, die Gewalt fördern und können daraus (Be)-Handlungsstrategien hergeleitet werden?
Voraussetzungen Keine
Zielgruppe - Erziehungswissenschaftlicher Dienst
- Laufbahngruppe 2.1
- Laufbahngruppe 1.2
Methoden Vorträge, Gruppenarbeit, Diskussion
Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 28.09.2026, 10:00 Uhr - 29.09.2026, 17:00 Uhr
Ort Sport- und Tagungszentrum Hachen Sundern
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| 28.09.2026 - 02.10.2026 |
26H4168-20 |
Fortbildungen attraktiv gestalten: Lebendig Präsentieren, Interesse und Motivation wecken Kennziffer: 26H4168-20
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Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 28.09.2026, 19:00 Uhr - 02.10.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier Trier
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| 28.09.2026 - 02.10.2026 |
26H4761-8 |
Justiz und Judentum Kennziffer: 26H4761-8
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Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 28.09.2026, 19:00 Uhr - 02.10.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier Trier
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| 29.09.2026 |
26D5478-3 |
IT - PersNRW: my.NRW Kennziffer: 26D5478-3
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Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 29.09.2026, 09:30 - 17:30 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 29.09.2026 - 01.10.2026 |
26C4238-1 |
Strafrecht - Beweisrecht und revisionsrechtliche Fragen des Urteils (Ri / StA) Kennziffer: 26C4238-1
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Ziel In dieser Veranstaltung lernen Sie die aktuellen Probleme aus dem Bereich des Beweisrechts und der Urteilsabfassung kennen.
Inhalt Die Tagung beschäftigt sich mit Fragen des Beweisrechts (z. B. der Behandlung von „Beweisanträgen“ in der Hauptverhandlung, Abgrenzung Beweisantrag - Beweisanregung - Beweisermittlungsantrag, Streng- und Freibeweisverfahren, Anträge auf Anhörung von Sachverständigen und Auslandszeugen) sowie den Anforderungen an die Entscheidungsfindung und die schriftlichen Ausführungen im Urteil.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Diskussion, Überlegungen zur Umsetzung in die Praxis
Hinweise Bitte denken Sie daran, am Ende der Veranstaltung an unserer Online- Evaluation teilzunehmen.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 29.09.2026, 10:00 Uhr - 01.10.2026, 12:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
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| 29.09.2026 |
26C5414-1 |
Anforderungen des Datenschutzrechts für die richterliche und staatsanwaltliche Tätigkeit (Ri/StA) - JAK vor Ort Kennziffer: 26C5414-1
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Ziel In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Überblick über die anwendbaren datenschutzrechtlichen Rechtsvorschriften und deren Zusammenspiel bei der täglichen Dezernatsarbeit. Sie werden darüber informiert, weche Anforderungen das Datenschutzrecht an die Verwendung von IT-Geräten und die Übermittlung von Schriftsätzen, Mitteilungen und Gutachten, aber auch an die Erledigung von Akteneinsichts-, Auskunfts- und Übermittlungsanfragen durch die Verfahrensbeteiligten, ehemaligen Verfahrensbeteiligten oder Dritte stellt. Weiterhin erhalten Sie einen Überblick, wie die Zusammenarbeit mit den internenen Datenschutzbeauftragen der jeweiligen Behörde und der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI NRW) ausgestaltet ist und mit welchen Rechtsfolgen im Falle von Verstößen gegen das Datenschutzrecht zu rechnen ist.
Inhalt Das materielle Datenschutzrecht - das heißt aus dem europäischen Recht insbesondere die DSGVO und, im Strafbereich, die Vorgaben der JI-Richtlinie; aus dem deutschen Recht die speziellen Datenschutzvorschriften und die allgemeinen Datenschutzgesetze des Bundes- und der Länder - müssen ungeachtet einiger Ausnahmetatbestände auch bei der alltäglichen Dezernatsarbeit beachtet werden. Lediglich die Aufsicht durch die LDI NRW und die internen Datenschutzbeauftragen ist eingeschränkt. Sie gilt nur für „Verwaltungstätigkeiten“, nicht für sog. „justizielle Tätigkeiten“, d.h. insbesondere nicht für die eigentliche rechtsprechende Tätigkeit.
Die Rechtslage ist komplex, weil die vorgenannten Regelungen auf mehreren Ebenen in einem Regel-Ausnahmeverhältnis bzw. Vorrang-/Nachrangverhältnis stehen (europäisches Recht – Bundesrecht – Landesrecht - Dienstanweisungen bzw. spezielles Datenschutzrecht, einschließlich der Regelungen in den Verfahrensordnungen, im Sozialrecht, im Steuerrecht - allgemeine datenschutzrechtlichen Vorschriften).
Folgende Einzelfragen sollen behandelt werden: Nutzung von Speicher- und Übertragungsmedien (USB-Sticks, PC, Telefax, E-Mail) Übermittlung personenbezogener Daten – einschließlich der Eingaben der Parteien, von Zeugen, von Sachverständigen oder von Dritten - an die Verfahrensbeteiligten oder an Dritte (einschließlich AsD, Kammern etc.) Auskunftsansprüche und Akteneinsichtsgesuche Löschungs- und Berichtigungsansprüche Anonymisierung und Veröffentlichung gerichtlicher Entscheidungen Probleme des Datenschutzes in der Praxis: Umgang mit Dienstrechner, Akten und Dateien
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 29.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
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| 30.09.2026 - 01.10.2026 |
26C5326-3 |
Justizvollzug - Länderübergreifendes Treffen der Medizinalreferentinnen und -referenten Kennziffer: 26C5326-3
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Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 30.09.2026, 09:00 Uhr - 01.10.2026, 14:00 Uhr
Ort Hotel Schmachtendorf Oberhausen
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| 30.09.2026 - 01.10.2026 |
26D5263-6 |
IT - Justiz-Online: Projektleitungstreffen Drupal (VPS) Kennziffer: 26D5263-6
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Ziel Sie sollen in die Lage versetzt werden, mit dem neuen Content-Management-System Drupal Inhalte einzustellen. Lernen Sie Drupal kennen und machen Sie sich mit den neuen technischen Möglichkeiten vertraut.
Inhalt Warum Drupal? Umgang mit Drupal Was muss ich beachten, damit die Inhalte barrierefrei sind? Neue Technik beim Einstellen von Bildern Erläuterung zum Responsive Web Hinweise zur redaktionellen Gestaltung
Voraussetzungen Die Veranstaltung richtet sich an alle Justizangehörigen, die bisher Inhalte mittels des Content-Management-Systems NPS in das Justizportal des Landes Nordrhein-Westfalen oder die landesweiten Websites eingestellt haben.
Zielgruppe Webbetreuerinnen und Webbetreuer
Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 30.09.2026, 09:30 Uhr - 01.10.2026, 16:30 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 30.09.2026 - 02.10.2026 |
26E5448-1 |
Justizvollzug - Umsatzteuerrecht für juristische Personen des öffentlichen Rechts (§ 2b UStG) Kennziffer: 26E5448-1
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Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 30.09.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
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| 30.09.2026 - 02.10.2026 |
26A5238-1 |
Justizvollzug - Personalführung - Konfliktmanagement (FK LB 2.2 / FK LB 2.1) Kennziffer: 26A5238-1
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Ziel Die teilnehmenden Führungskräfte kennen Ursachen und typische Verläufe konflikthaften Geschehens sowie geeignete Instrumente, mit denen Einfluss auf die Gestaltung von Bewältigungsprozessen genommen werden kann.
Inhalt Wo Menschen, Organisationen und Sachfragen zusammentreffen, gehören Konflikte zum Alltag: Zumeist wird dieses Geschehen von Beteiligten als kontraproduktiv bzw. demotivierend erlebt, obwohl eine konstruktive Konfliktlösung oder eine künftige Konfliktvermeidung erhebliche positive Potentiale freisetzen könnte. Ein wichtiges Ziel dieses Seminars ist es deshalb, Einsichten in Ursachen und typische Verläufe konflikthaften Geschehens zu vermitteln, gleichzeitig aber auch geeignete Instrumente vorzustellen und zu erproben, mit denen Einfluss auf die Gestaltung von Bewältigungsprozessen genommen werden kann.
Dieser Zielsetzung entsprechend werden Hilfen für das Erkennen und den erfolgreichen Umgang mit verschiedenen Konfliktformen gegeben. Mit der Besprechung von aktuellen teilnehmerbezogenen Situationen, praktischen Klärungshilfen sowie Rollenspielübungen mit fördernden Hinweisen wird bei den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern eine größere Befähigung zur aktiven und konstruktiven Konfliktbehandlung erreicht.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Führungskräfte der Laufbahngruppe 2.1
- Führungskräfte der Laufbahngruppe 2.2
Methoden Plenar- und Kleingruppenarbeit, videounterstützte Rollenübungen, Vortrag, Diskussion, Transferplanung
Ansprechpartner/-in
Datum 30.09.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Johanniter Akademie Münster Münster
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| 30.09.2026 |
26E4864-1 |
Vergaberecht - Grundlagen (BdH) Kennziffer: 26E4864-1
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Ziel Sie haben die Grundlagen des Vergabeverfahrens und ihre Rolle als Beauftragte des Haushalts in diesem Verfahren erlernt.
Inhalt Ablauf einer Beschaffungsmaßnahme Grundlagen des Vergaberechts Abgrenzung Bauvergaben / Liefer- und Dienstleistungen Struktur der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Träger (VgV) Vorlagepflichten an den Beauftragten des Haushalts im Vergabeverfahren - insbesondere UVgO
Zielgruppe Beauftragte des Haushalts
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 30.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
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| 30.09.2026 |
26C4509-1 |
Zivilrecht - Bau- und Architektenrecht - Vertiefung (Ri) - JAK vor Ort Kennziffer: 26C4509-1
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben vertiefte Kenntnisse im Bereich des Bau- und Architektenrechts erworben und können diese in der Praxis anwenden.
Inhalt In der Veranstaltung wird ein vertiefter Überblick über ausgewählte tatsächliche und rechtliche Problemfelder und aktuelle Entwicklungen des Bau- und Architektenrechts gegeben. Es besteht zudem die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.
Voraussetzungen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits in einer Abteilung für Bau-/-Architektenrecht tätig bzw. haben an der Einführungsveranstaltung zum Bau- und Architektenrecht teilgenommen.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 30.09.2026, 10:00 - 18:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
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| 01.10.2026 |
26E4809-1 |
Beurteilungen von Beamten/-innen - Vertiefung (Beurt) - JAK vor Ort Kennziffer: 26E4809-1
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Ziel Sie haben ihre Kenntnisse der Beurteilungsmethodik vertieft und Erfahrungen dazu ausgetauscht.
Inhalt Im Zentrum der Veranstaltung steht der Erfahrungsaustausch über die Anwendungspraxis und neuere Rechtsprechung zur Beurteilungs-AV und ihrer Hilfsmittel. Beurteilungen im richterlichen und staatsanwaltschaftlichen Dienst werden nicht - allenfalls in wenigen Quervergleichen - angesprochen.
Voraussetzungen Sie sind erfahrene Beurteilerinnen und Beurteiler.
Zielgruppe Beurteilerinnen und Beurteiler
Methoden Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 01.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
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| 01.10.2026 - 02.10.2026 |
26V8336-1 |
Justizvollzug - Umgang mit Todesfällen im Justizvollzug (natürliche Todesfälle, Suizid) (AVD) Kennziffer: 26V8336-1
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Ziel Nach der Veranstaltung haben die teilnehmenden Bediensteten des allgemeinen Vollzugsdienstes Kenntnisse bezüglich des praktischen Ablaufs im Falle eines Fundes einer/s toten Inhaftierten erhalten und haben Verständnis für verschiedene psychologische Reaktionen und Folgen entwickelt. Sie haben Kenntnisse über den Umgang mit Abschiedsbriefen und wissen diese inhaltlich einzuschätzen. Sie fühlen sich gefestigter und sicherer im Umgang mit möglichen, zukünftigen Todesfunden und haben präventive Maßnahmen und Hilfestellungen kennengelernt, um möglichen schädlichen Folgen entgegen zu wirken.
Inhalt „Wenn du damit nicht umgehen kannst, bist du für den Beruf nicht geeignet!” Diesen Satz haben Sie sicherlich schon einmal vor oder während Ihrer Dienstzeit gehört. In der Veranstaltung soll insbesondere der Umgang mit Todesfällen und Abschiedsbriefen im Justizvollzug und den damit verbundenen Reaktionen vorgestellt und diskutiert werden. Folgende Themen sind dabei Bestandteil der Veranstaltung:
Teil 1: Übersicht zu Zahlen und Fakten von Todesfällen im Justizvollzug Das „richtige“ Verhalten bei einem Fund/Todesfall Erwartungen an ein/e Justizvollzugsbeamten/in Abschiedsbriefe von Inhaftierten Umgang mit Abschiedsbriefen und deren Inhalten
Teil 2: Mögliche unmittelbare psychische Reaktionen nach einem Fund Mögliche langfristige psychische Reaktionen und Folgen nach einem Fund (Präventive) Maßnahmen und Hilfestellungen, um möglichen negativen Folgen entgegen zu wirken Mögliche unmittelbare sowie langfristige psychische Reaktionen nach inhaltlichen Kenntnissen eines Abschiedsbriefes
Zielgruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes
Hinweise Während der Veranstaltung werden Todesfälle besprochen und explizites Bild- sowie Filmmaterial gezeigt. Die besprochenen Inhalte und Bilder könnten möglicherweise beunruhigend auf einige TeilnehmerInnen wirken. Die Veranstaltung sollte auf eigene Verantwortung besucht werden.
Die Veranstaltung dient nicht zur Aufarbeitung erlebter Traumata durch Todesfunde im Vollzug. Sie verfolgt keinen therapeutischen Ansatz und soll lediglich einen informativen und präventiven Effekt für mögliche, zukünftige Funde verfolgen. Die Veranstaltung ist losgelöst von PSNV und SAP.
Ansprechpartner/-in Nanja Merchel 02361 481-124
Datum 01.10.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee Attendorn
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