| 16.12.2026 |
26E5104-28 |
Haushaltsrecht - § 2b UStG: Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts (BL / GL / BdH / LB 2.1 / LB 1.2) - Online |
|
Ziel Die Teilnehmer/-innen haben die Grundzüge der neuen Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b UStG in Theorie und Praxis kennengelernt und können korrespondierend dazu Umsatzsteuervoranmeldungen / Umsatzsteuerjahreserklärungen erstellen.
Inhalt Die neue Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b Umsatzsteuergesetz (UStG) ab dem 01.01.2023 stellt die Dienststellen der Justiz vor eine besondere Herausforderung, da bisher kaum Umsatzsteuererklärungen von den örtlichen Dienststellen abzugeben waren. Von der Neuregelung des § 2b UStG wird voraussichtlich jede Dienststelle der Justiz zukünftig betroffen sein. Um die in diesem Zusammenhang entstehenden umsatzsteuerlichen Pflichten wahrnehmen zu können, soll den Teilnehmern/innen das benötigte theoretische und praktische Wissen verdeutlicht werden. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Vermittlung der theoretischen Grundlagen.
Die Veranstaltung wird u. a. folgende Themen behandeln:
Grundlagen / Aufbau des Umsatzsteuerrechts Unternehmereigenschaft Rechtslage § 2b UStG Leistungsaustausch Innenumsatz Leistungen einer juristischen Person des öffentlichen Rechts Fallsammlung der Justiz Besteuerungsverfahren inkl. Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung / Umsatzsteuerjahreserklärung
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Laufbahngruppe 1.2
- Laufbahngruppe 2.1
- Behördenleiterinnen und Behördenleiter
- Geschäftsleiterinnen und Geschäftsleiter
- Beauftragte des Haushalts
Methoden Vortrag, Diskussionen, Überlegungen zur Umsetzung in der Praxis
Hinweise Den Teilnehmern wird im Anschluss nach der Veranstaltung ermöglicht, aufkommende Fragen aus der Praxis an das Referenten-Team zu stellen. Die Fragen werden gesammelt, um ein umfassendes FAQ zur neuen Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b Umsatzsteuergesetz (UStG) zu erstellen. Weitere Informationen hierzu erhalten die Teilnehmenden gesondert.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 16.12.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 16.12.2026 - 18.12.2026 |
26C0200-6.3 |
Junge Richterinnen und Richter |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre richterlichen Grundfertigkeiten vertieft.
Zielgruppe Richterinnen auf Probe und Richter auf Probe
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 16.12.2026, 10:00 Uhr - 18.12.2026, 16:30 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Essen
|
| 16.12.2026 - 18.12.2026 |
26C4948-1 |
Schuldnerberatung, Sozialleistungen und Geldstrafenvollstreckung (ASD) |
|
Ziel Sie sollen geschult werden, Klienten und Probanden mit finanziellen Schwierigkeiten kompetent zu beraten. Ziel soll vor allem sein, diese zu einem selbständigen und geregeltem Umgang mit Geld zu motivieren und die Tilgung von Geldstrafen durch Zahlung zu fördern. Besonderes Augenmerk soll auf die Möglichkeit der Vereinbarung von Ratenzahlungen mit Abtretungserklärungen gelegt werden.
Inhalt In der Veranstaltung werden folgende Themen behandelt:
Verschuldung/Überschuldung - Ursachen und Folgen Haushaltsplanerstellung: Umgang mit Geld Schuldenrecherche Bewertung von Schulden (Existenzschulden, Szeneschulden, Geldstrafen, -bußen) Mahn- und Vollstreckungsverfahren, Pfändung und Pfändungsschutz Vollstreckung von Geldstrafen: Der Weg von der Kostenrechnung bis zum Gerichtsvollzieher Erstellung von Forderungsaufstellungen Kurzeinführung Privatinsolvenz / Prognoseberechnung Außergerichtliche Schuldensanierung Was sind Sozialleistungen und welche gibt es? Was kann ich als Berater/in schon erledigen? Geldverwaltung und Ratenzahlungsvereinbarungen mit Abtretungserklärungen.
Zielgruppe Fachkräfte des Ambulanten Sozialen Dienstes
Methoden Vortrag, Übungen, Diskussion
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 16.12.2026, 10:00 Uhr - 18.12.2026, 17:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
|
| 16.12.2026 - 18.12.2026 |
26C0116-2 |
Justizvollzug - Erstsprecher - Vertiefung (LB 1.2) |
|
Ziel Die Teilnehmer sind ausgebildete Erstsprecher. Sie sind in der Lage, in Krisensituationen deeskalierend zu wirken. Sie können souverän mit Sicherheitsstörungen umgehen.
Inhalt Besondere Sicherheitsfragen erfordern den Einsatz speziell geschulter Kräfte, um einer Eskalation entgegen - und auf eine Deeskalation hinzuwirken.
Die entscheidenden Weichen für den Verlauf einer kritischen Situation werden sehr früh - oft schon Beginn eines Konfliktes - gestellt. Fehler sind anschließend nur schwer und nur mit wesentlich höherem Aufwand zu korrigieren.
Die Fortbildungsveranstaltung dient der Vertiefung der Kenntnisse von „Erstsprechern“, die bei Eintritt einer besonderen Sicherheitslage den “ersten Kontakt” mit dem bzw. den Verursachern herstellen und zu einer Beruhigung der Situation beitragen sollen.
Voraussetzungen Bei der Auswahl der Teilnehmer/innen ist die Leitung Sicherheit und Ordnung und die Leitung des Allgemeinen Vollzugsdienstes zu beteiligen. Es können Gruppen von drei Personen einer Anstalt gemeldet werden. Die Anmeldung von drei Personen führt jedoch nicht zwingend zu einer präferierten Berücksichtigung bei der Veranstaltung.
Zielgruppe Laufbahngruppe 1.2
Methoden Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele
Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 16.12.2026, 10:00 Uhr - 18.12.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 16.12.2026 - 17.12.2026 |
26D0391-3 |
IT - Methodik und Didaktik (alle) |
|
Ziel Sie erlernen und erfahren Methoden und Prinzipien der Wissensvermittlung, die Sie anschließend in praktischer Weise ausprobieren.
Inhalt Gemeinsam gehen wir in theoretischer und praktischer Form folgenden Fragestellung nach: Wie plane ich mein Seminar/Unterricht? Wie schaffe ich eine gute Lernatmosphäre? Was braucht es, um Seminare dynamisch zu gestalten? Welche Lernformen eignen sich im Unterricht/ Seminar? Methodische und didaktische Ansätze werden von der Theorie in die eigens erprobte Praxis geführt.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag - Übungen Praxiserprobung
Ansprechpartner/-in Tanja Weinert 02361 481-126
Datum 16.12.2026, 10:00 Uhr - 17.12.2026, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 16.12.2026 |
26F5081-1 |
Referendartagung - Kommunikation in Konfliktsituationen (RRef) - JAK vor Ort |
|
Ziel Die Teilnehmer haben etwas über die Entstehung von Konflikten in der Kommunikation gelernt, Handlungsmöglichkeiten zur Deeskalation kennen gelernt und erste eigene Erfahrungen mit diesen gesammelt.
Inhalt Konflikte in Kommunikationssituationen kosten Zeit und Ressourcen. Sie verengen den Blick der Beteiligten und mindern zumeist die Qualität des Ergebnisses. Die Veranstaltung zeigt Ursachen von Konflikteskalationen in Gesprächssituationen auf. Persönlichkeitsstile und ihre Eigenarten werden vorgestellt. Darüber hinaus werden verschiedene Handlungsoptionen dargestellt. Anhand von Übungen können mit diesen erste eigene Erfahrungen gesammelt werden.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare
Methoden Vortrag, Diskussion, Einzelübungen, Videopräsentation
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 16.12.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Amtsgericht Dortmund Dortmund
|
| 16.12.2026 - 17.12.2026 |
26V8120-52 |
Justizvollzug - Durchführung von Wirtschaftlichkeitsunteruchungen (LB 2.1/2.2) - Online |
|
Ziel -
Inhalt -
Voraussetzungen -
Methoden -
Hinweise -
Ansprechpartner/-in Nanja Merchel 02361 481-124
Datum 16.12.2026, 14:00 Uhr - 17.12.2026, 16:30 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 17.12.2026 - 18.12.2026 |
26C4958-1 |
Schulung Koordinatorinnen / Koordinatoren für den Opferschutz im Strafverfahren (Ri / StA / ASD) |
|
Ziel In dieser Veranstaltung wird das nötige Grundlagenwissen, um in einem Gericht / einer Staatsanwaltschaft die Rolle als Ansprechpartner / Beauftragte für den Opferschutz wahrnehmen zu können, vermittelt. Sie dienen in dieser Funktion als behördeninterne und externe Anlaufstelle für allgemeine und spezielle Fragen zum Thema Opferschutz sowie als Multiplikatoren bei (rechtlichen oder tatsächlichen) Fortentwicklungen. Sie tragen zur Optimierung behördeninterner und zwischenbehördlicher Abläufe unter dem Gesichtspunkt des Opferschutzes bei, stellen Informationen zu Bestand und Angebot lokaler Opferhilfeeinrichtungen zusammen, sorgen in lokalen Netzwerken für einen institutionalisierten engen Austausch mit den polizeilichen Opferschutzbeauftragten sowie staatlichen und freien Trägern der Opferhilfe und wirken in der opferschutzbezogenen Öffentlichkeitsarbeit der Behörde mit. In besonders gelagerten Ausnahmefällen können sie auch als direkte Ansprechpersonen für einzelne Opfer zur Verfügung stehen und für eine Vermittlung an spezialisierte Opferhilfeeinrichtungen Sorge tragen.
Inhalt In der Veranstaltung werden folgende Themen behandelt:
Opferschützende Rechtsvorschriften, insbesondere Rechte und Pflichten im Strafverfahren besondere Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten von Entschädigung/Schadensersatz/Schmerzensgeld Grundlagen weiterer opferrelevanter Rechtsgebiete, zum Beispiel des Familien- und Zivilrechts und des Gewaltschutzgesetzes Grundlagen der Viktimologie, Psychologie und Psychotraumatologie, insbesondere mit Blick auf die Rolle von Zeugen im Strafverfahren Grundlagen der Opferkommunikation Überblick über wesentliche Einrichtungen und Institutionen des Opferschutzes / der Opferhilfe Grundlagen der Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
Verlauf Hinweis: Geplant, aber noch nicht im Verlauf aufgeführt, ist ebenfalls ein Vortrag zum operativen Opferschutz in NRW durch das LKA NRW. Weitere Informationen zum Verlauf erhalten Sie mit der Einladung zur Veranstaltung.
Tag 1
10.00 – 11.00 Rechtliche Grundlagen und Erfahrungen mit der psychosozialen Prozessbegleitung - Praktische Handhabung und Antragsverfahren
11.00 – 12.00 Sensibilisierung für Homo- und Trans*feindlichkeit
13.30 – 14.30 Praxishinweise zum Verhältnis von Psychotherapie und Strafverfahren
14.45 – 17.45 Opfersensible Kommunikation
Tag 2
09.00 – 10.00 Die Arbeit des Teams der Beauftragten für den Opferschutz
10.00 – 11.00 Die Arbeit des ASD
11:00 – 12.00 Neuerungen im Recht der sozialen Entschädigungen – Das neue SGB XIV / Fallmanagement
13:00 – 14:00 Ansprechpartnerinnen für Opferbelange in den Justizvollzugsanstalten
Voraussetzungen Die Teilnehmenden sind Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte oder Fachkräfte des Ambulanten Sozialen Dienstes, die in ihrer Behörde als Ansprechpartner bzw. Beauftragte für den Opferschutz eingesetzt werden.
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Fachkräfte des Ambulanten Sozialen Dienstes
Methoden Vortrag, Übungen, Diskussion
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 17.12.2026, 10:00 Uhr - 18.12.2026, 14:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
|
| 17.12.2026 |
26F4844-2 |
Methodik und Didaktik - Rechtskunde für jugendliche Geflüchtete (RkArbgL) - JAK vor Ort |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen Überblick über den Ablauf, die Formalien, die methodischen und didaktischen Grundlagen des Unterrichtens und den inhaltlichen Aufbau einer Rechtskunde-Arbeitsgemeinschaft in der Sekundarstufe I kennengelernt. Zudem kennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die besonderen Anforderungen, die an die Planung und Durchführung von Basiskursen Rechtskunde für jugendliche Geflüchtete an Schulen gestellt werden.
Inhalt Das eintägige Seminar ist besonders geeignet für den Einstieg in den Rechtskundeunterricht in der Sekundarstufe I und/oder den Rechtskundeunterricht für jugendliche Geflüchtete im Rahmen von Basiskursen. Aber auch langjährige AG-Leitungen können das Angebot nutzen, um ihr Wissen aufzufrischen oder sich auszutauschen. Dabei sollen auch die besonderen Herausforderungen an den Rechtskundeunterricht in Flüchtlingsklassen, insbesondere im Hinblick auf die heterogene Zusammensetzung der Klassen bezüglich des Alters der Lernenden sowie ihrer unterschiedlichen Nationalität und ihrer Deutschkenntnisse besprochen werden. Den AG-Leitungen soll ein Repertoire zur Gestaltung des Unterrichts vorgestellt werden. Außerdem soll Raum für den Austausch von Unterrichtserfahrungen gegeben werden. Mögliches Unterrichtsmaterial wird zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
Themen:
» Vorbereitung und Organisation des Unterrichts unter Berücksichtigung etwaiger Besonderheiten der Klassenzusammensetzung. » Methodische Möglichkeiten und Best-Practice Beispiele » Unterrichtsthemen, -materialien und -medien » Umgang mit Störungen im Unterricht
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Leiterinnen und Leiter von Rechtskundearbeitsgemeinschaften und Basiskursen Rechtskunde für jugendliche Flüchtlinge
Methoden Vortrag, Erfahrungsaustausch
Hinweise Das Seminar richtet sich an alle mit der Aufgabe der Leitung von Rechtskundearbeitsgemeinschaften in der Sekundarstufe I und/oder Basiskursen Rechtskunde für junge Flüchtlinge betrauten Personen (Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, sowie alle, die aufgrund ihrer Qualifikation Rechtskundeunterricht geben, unabhängig davon, welcher Berufsgruppe sie angehören.)
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 17.12.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Dortmund Dortmund
|
| 17.12.2026 - 18.12.2026 |
26V8371-1 |
Justizvollzug - Diagnostik und Therapie bei Paraphilien |
|
Ziel Sie erhalten durch Impulsreferate, Plenumsdiskussion und Fallbeispiele Handlungssicherheit im Umgang mit präferenzmotivierten Tätern.
Inhalt Inhalte u.a.:
Diagnostikmöglichkeiten bei paraphilen Störungen/Sexuellen Präferenzstörungen Besonderheiten der relevanten Aspekte in der Kriminalprognostik bei präferenzmotivierten Tätern Besondere Bedarfe in der rückfallpräventiven Therapie Wirkfaktoren in der Therapie
Zielgruppe Psychologischer Dienst
Ansprechpartner/-in Nanja Merchel 02361 481-124
Datum 17.12.2026, 10:00 Uhr - 18.12.2026, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee Attendorn
|
| 17.12.2026 |
26D5020-1 |
IT - Justizvollzug - PersNRW/EMIL: Vertiefung (alle) |
|
Ziel Sie haben ihre Kenntnisse in PersNRW-EMiL vertieft.
Inhalt Das Fachsystem PersNRW-EMiL ist die in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen eingesetzte Personalverwaltungssoftware. Neben allgemeinen Themen der Datenpflege können insbesondere folgende Funktionalitäten intensiver besprochen werden:
Einfache und Flexible Auswertungen Sammelaktionen Fristenverwaltung Dokumentvorlagen und LBV-Belege
Voraussetzungen Sie sind Anwender*in in PersNRW-EMiL, haben bereits einzelne Module besucht oder haben vergleichbare Vorkenntnisse.
Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Yvonne Herberg 02361 481-205
Datum 17.12.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 18.12.2026 |
26C4373-1 |
Zivilrecht - Wohnungseigentumsrecht - Vertiefung - Online - JAK short (Ri) |
|
Ziel In dieser Veranstaltung können Sie Ihre Kenntnisse im Bereich des Wohnungseigentumsrechts vertiefen.
Das Wohnungseigentumsrecht kennt zahlreiche Probleme, die in einer eintägigen Einführungsveranstaltung oder zwei halbtägigen Online-Modulen nicht alle vorgestellt und vertieft werden können. Bei der gerade im ländlichen Raum geringen Zahl von Verfahren erscheint die Teilnahme an einer mehrtägigen Veranstaltung zum WEG dagegen oft nicht möglich und vordringlich genug. Den „Zwischenraum“ zwischen der Einführungstagung für Dezernatswechslerinnen und Dezernatswechsler und der umfassenden WEG-Tagung an der Deutschen Richterakademie soll daher die hier vorliegende Veranstaltung ausfüllen.
Wir vertiefen schwerpunktmäßig einige ausgewählte Fragen der richterlichen Tätigkeit im Wohnungseigentumsrecht. Im Erfahrungsaustausch werden die aktuellen Probleme / Fälle der Teilnehmenden aufgegriffen.
Dazu sind Sie ausdrücklich eingeladen, Ihre Fragen vorab direkt mit mindestens einer Woche Vorlauf per E-Mail an die beiden Referenten (unter wolfgang.doetsch@olg-koeln.nrw.de sowie johannes.hogenschurz@lg-koeln.nrw.de) zu richten, damit diese - didaktisch aufbereitet - in der Veranstaltung gemeinsam besprochen werden können.
Inhalt Inhaltlich geht es um folgende Schwerpunkte:
Aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshof im Überblick Fragen zum Finanz(un)wesen der WEG mit Beschlussfassung nach § 28 Abs. 1 S. 1 und Abs. 2 S. 1 WEG, Bedeutung des Vermögensberichts, Kostenverteilungsfragen rund um § 16 Abs. 2 S. 2 WEG etc. Verfahrensfragen mit Schwerpunkt bei der Beschlussersetzung sowie im einstweiligen Rechtsschutz Ihre rechtzeitig übersandten Fragen und Fallbeispiele
Voraussetzungen Die Veranstaltung wendet sich primär an frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einführungsveranstaltungen für Dezernatswechslerinnen und Dezernatswechsler sowie an bereits erfahrenere Kolleginnen und Kollegen, die zu zentralen Fragen des Wohnungseigentumsrechts eine Vertiefung wünschen.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Methoden Referat, Diskussion, Fallstudie, Erfahrungsaustausch
Hinweise Das offene Konzept bietet breiten Raum, konkreten Fragen nachzugehen, wie oben ausgeführt.
Bitte denken Sie daran am Ende der Veranstaltung an der Online-Evaluation teilzunehmen. Aussagekräftige Rückmeldungen sind sowohl für die Referierenden als auch für die Planung weiterer Veranstaltungen sehr hilfreich. Teilen Sie uns für die Planung von zukünftigen Veranstaltungen auch gerne mit, ob Ihnen das kurze Onlineformat gefallen hat.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 18.12.2026, 09:00 - 12:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 21.12.2026 - 22.12.2026 |
26C5389-6 |
Junge Richterinnen und Richter - Teil 4 |
|
Ziel In dem vierten Teil der Staffel für dienstjunge Richterinnen und Richter lernen Sie sowohl die Bedingungen kennen, unter denen Stress entsteht, als auch Methoden, um diesem Phänomen zu begegnen. Sie erhalten eine Einführung in das Themengebiet der interkulturellen Kompetenz und trainieren einen professionellen Umgang mit kultureller Vielfalt in Ihrem richterlichen Arbeitsalltag. Sie haben die Möglichkeit, herausfordernde Situationen und Fälle aus Ihrem richterlichen Alltag mit professioneller Unterstützung zu reflektieren und dadurch Lösungs- und Handlungsansätze zu gewinnen.
Inhalt Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Fähigkeiten innerhalb der Themengebiete „Umgang mit Stress“, „Interkulturelle Kompetenz“ und „Supervision“ zu erweitern. Hierzu können insbesondere auch eigene Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Strategien an Beispielen aus dem eigenen Arbeitsalltag entwickelt werden.
Die folgenden Inhalte sind geplant:
„Stress”:
Belastungen der täglichen Arbeitssituation Phänomen Stress Reaktionen auf Stress und auf subjektiv erlebte Überforderung Ärger, Aggression, Konflikt Demotivation Müdigkeit, Erschöpfung Strategien zur Stressreduktion und Stressbewältigung Möglichkeiten der Besprechung eigener Beispiele der Teilnehmenden
„Meine Kultur - Deine Kultur: Interkulturelle Sensibilisierung“:
Wie prägt Kultur unsere Wahrnehmung, unser Denken, unser Bewerten und unser Handeln? Welche Möglichkeiten eröffnet die Dimension „Kultur“ bei der Interpretation des Verhaltens von Parteien, Zeugen und weiterer Beteiligten? Kulturelle Unterschiede in der Praxis: Wie gehe ich – vor allem in Verhandlungssituationen – mit kulturellen Unterschieden um?
„Supervision“:
Im Rahmen der Fallsupervisionen werden unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Methoden selbst erlebte berufliche Fallkonstellationen unter Leitung eines Supervisors analysiert und unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ihre Aufgaben, Handlungen und Erfahrungen als Richterinnen und Richter reflektieren und aufarbeiten, also Erkennen, Einsehen und am konkreten Fall lernen.
Voraussetzungen Zuweisung durch die Mittelbehörden nach Teilnahme an der Veranstaltung "Junge Richterinnen und Richter" (Teil 1 bis 3).
Zielgruppe Richterinnen auf Probe und Richter auf Probe
Hinweise Am Ende der Veranstaltung findet ein abschließendes Evaluationsgespräch mit gemeinsamer Durchführung der Evaluation in Papierform statt
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 21.12.2026, 10:00 Uhr - 22.12.2026, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee Attendorn
|
| 21.12.2026 |
26C5174-1 |
Strafrecht - Ordnungswidrigkeiten - aktuelle Probleme und Erfahrungsaustausch - Online (Ri / StA / AA) |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich über die aktuelle Rechtsprechung und die neuesten Entwicklungen bezüglich Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die CoronaSchVO informiert und ausgetauscht.
Inhalt Seit nunmehr über 2 Jahren befassen sich die Gerichte und Staatsanwaltschaften mit Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die CoronaSchVO. Dabei ist wenig „fester Grund“ vorhanden, was vor allem daran liegt, dass die Verordnungstexte ständigen Änderungen unterworfen sind. Lediglich das Verfahrensrecht ist haltgebend. In dem Seminar soll im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs zwischen den Moderatoren und den Teilnehmer*innen versucht werden, sich der Thematik durch ausgewählte Gerichtsentscheidungen und fallbezogene Erörterungen zu nähern.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Amtsanwältinnen und Amtsanwälte
Methoden Referat, Diskussion, Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 21.12.2026, 13:30 - 16:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 01.01.2027 - 30.06.2027 |
26C5159-1 |
Familienrecht - E-Learning - Grundkurs Kindesanhörung - Online (Ri / Rpfl) |
|
Ziel Sie kennen die Grundzüge der Kommunikation mit Kindern gemäß § 23b Abs. 3 GVG. Sie haben einen grundlegenden Überblick über Vorbereitung, äußeren Rahmen, Ablauf und inhaltliche Gestaltung einer Kindesanhörung im familiengerichtlichen Kontext erworben. Sie haben sich neben rechtlichen Aspekten einen anschaulichen Praxiseinblick in Gestaltungsalternativen, aber auch über psychologische Wirkdimensionen bei der Durchführung einer Kindesanhörung, verschafft.
Inhalt Der Kurs behandelt die Gestaltung von Kindesanhörungen im gerichtlichen Kontext. Der Kurs beginnt mit der Vermittlung der Rechtsgrundlagen, historischen Entwicklung und einem Überblick über den Ablauf von Kindschaftsverfahren. Dabei werden die maßgeblichen Normen, vor allem § 159 FamFG, anschaulich im Einzelnen erklärt, und verschiedene mögliche Zeitpunkte für die Kindesanhörung während der laufenden Verfahren vorgestellt. In dem Modul „Planung der Kindesanhörung“ werden die Fragen vorgestellt, die während der Planung und Vorbereitung der Anhörung schrittweise zu klären sind. Dabei wird jeweils erläutert, welche besondere Bedeutung etwa die Kleidungsfrage, die Wahl des Anhörungsortes oder Ihre innere Haltung für die angehörten Kinder und damit den Verlauf der Anhörung haben können.
Das Kernstück des Kurses ist das Modul „Ablauf der Kindesanhörung“, in dem die einzelnen Phasen der Kindesanhörung – von der Begrüßung und dem Kennenlernen über die eigentliche Exploration bis hin zur Klärung von Protokollfragen und Verabschiedung – erläutert werden und anhand von Rollenspielen mit Kinderdarstellern in realistischer Umgebung in der Praxis demonstriert werden. Die Rollenspiele zeigen, wie in den einzelnen Phasen auf die Kinder eingegangen und die Anhörung flexibel gestaltet werden kann. So wird das theoretische Wissen unmittelbar anwendbar und anschließend durch Übungsteile anhand von Wissensabfragen zusätzlich gesichert. Neben vielen einzelnen Szenen aus verschiedenen Rollenspielen mit Kindern unterschiedlichen Alters wird auch ein Rollenspiel in Gänze gezeigt, um in Echtzeit zu demonstrieren, wie die einzelnen Phasen der Anhörung ineinander übergehen, und wie letztlich der Ablauf einer Kindesanhörung von der konkreten Gesprächsgestaltung und-situation abhängt.
Mit dem Modul „Exploration“ werden einzelne Fragetechniken und Verhaltensweisen vorgestellt, die das Verhalten der Kinder in der Kindesanhörung und ihr Antwortverhalten beeinflussen und damit das Ergebnis der Kindesanhörung verändern können. Unter anderem wird die Wirkweise von Suggestivfragen oder Warum-Fragen dabei genauso vorgestellt wie die Gefahren von Loyalitätskonflikten oder ablehnender Körpersprache. Theoretische und praktische Ausführungen zu der Protokollierung der Kindesanhörung, ebenfalls ergänzt durch Wissensabfragen in einem Übungsteil, runden den Kurs ab.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
- Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Vorführen von Rollenspielen, Tests
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Der Onlinekurs wird für jeden Teilnehmenden für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs wird eigenverantwortlich durchgeführt, er kann jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden, so dass eine Integration in den Berufsalltag erleichtert wird. Nach drei Monaten wird der Zugang jedoch deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird und zur Registrierung sowie für die Teilnahmebescheinigung Name und E-Mail-Adresse der Teilnehmenden an den Dienstleister übermittelt werden. Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2027, 09:00 Uhr - 30.06.2027, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 01.01.2027 - 30.06.2027 |
26B5088-1 |
Grundkurs Mediative Verhandlungskompetenz - E-Learning - Online (Ri) |
|
Ziel Ziel des Onlinekurses „Mediative Verhandlungskompetenz“ ist es, für unterschiedliche Gesprächs- und Verhandlungssituationen Interaktionsalternativen zu vermitteln, die eine souveräne Verhandlungsführung unterstützen.
Inhalt Der Kursinhalt vermittelt mit den Modulen "Loop of Understanding", "Fragetechniken" und "Perspektivwechsel" verschiedene, sich ergänzende Kommunikationstechniken, die es in jeder Verhandlungssituation ermöglichen, die Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten -unabhängig von bestimmten Rechtsgebieten- frühzeitig zu erkennen und zielorientiert in die Verhandlungsführung einzubeziehen. Dies gilt insbesondere auch für Anhörungssituationen, z.B. bei Zeugen-, Sachverständigen- und Parteivernehmungen. Gleichzeitig werden psychologische Wirkdimensionen von kommunikativen Interventionen und Haltungen dargestellt, um Eskalationspotentiale präventiv erkennen, bearbeiten und deeskalieren zu können. Alle theoretischen Inputs werden durch Rollenspiele unter Anwendung der einzelnen Techniken anschaulich dargestellt und mit ihren jeweiligen Risiken und Chancen erläutert. Im Anschluss hieran erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, durch die Beantwortung von auf die Lektionen bezogenen Fragen ihren Lernerfolg zu sichern. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen wird durch gefilmte und begleitend kommentierte Rollenspiele die praktische Umsetzung der Techniken veranschaulicht. Zwischendurch überprüfen die Teilnehmer*innen durch interaktive Übungen selbst, ob sie die Inhalte richtig aufgenommen haben, und erhalten weitere Hinweise. Die Module bauen aufeinander auf und sind im ersten Durchgang nur chronologisch nacheinander abrufbar. Die Teilnahme wird nach Absolvierung aller Module und interaktiven Übungen durch eine Bescheinigung bestätigt. Später können die Lehrinhalte in individueller Reihenfolge beliebig oft wiederholt werden.
Voraussetzungen Das Online-Seminar richtet sich sowohl an dienstjunge als auch an erfahrene Richter*innen. Es kann darüber hinaus eine sinnvolle Wiederholung für ausgebildete Güterichter*innen sein. Dieser Kurs richtet sich an Richter und Richterinnen aller Gerichtsbarkeiten, die ihre Verhandlungskompetenz schärfen und erweitern möchten, um einerseits in mündlichen Verhandlungen bei Parteien und Rechtsanwälten die Bereitschaft für gütliche Lösungen zu optimieren und um andererseits durch eine gute Verhandlungsatmosphäre die Akzeptanz für gerichtliche Entscheidungen und Verfahrensprozesse zu verbessern.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Vorführen von Rollenspielen, Tests
Hinweise Der Onlinekurs wird für jede*n Teilnehmer*in für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs kann jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden, so dass eine Integration in den Berufsalltag erleichtert wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zugangsdaten für den Onlinekurs von einem externen Dienstleister per E-Mail an die Teilnehmer*innen übermittelt werden und zu diesem Zweck sowie für die Teilnahmebescheinigung Name und E-Mail-Adresse der Teilnehmer*innen an den Dienstleister übermittelt werden.
Nach erfolgreicher Absolvierung des Kurses erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat.
Die Online-Fortbildung kann weder die reguläre Güterichterausbildung ersetzen noch steht sie im Zusammenhang mit dieser. Sie kann jedoch einen ersten Einblick in mediative Verhandlungsmethoden geben oder Richter*innen mit Erfahrung in der Mediation als Auffrischung dienen.
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 01.01.2027, 10:00 Uhr - 30.06.2027, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 01.01.2027 - 30.06.2027 |
26C5390-1 |
Familienrecht - E-Learning - Aufbaukurs Kindesanhörung - Online (Ri) |
|
Ziel Sie beherrschen die Gesprächsführung mit Kindern verschiedener Altersgruppen. Sie sind sowohl über die rechtlichen als auch psychologischen Aspekte einer Kindesanhörung umfassend informiert. Sie sind in der Lage, herausfordernde Gesprächssituationen im Rahmen der Kindesanhörungen zu bewältigen.
Inhalt Der Kurs beginnt mit einer Betrachtung zu Bindungstheorie und Bindungsentwicklung, einschließlich Loyalitätskonflikten, Stress und Manipulation und deren Auswirkungen auf die Kindesanhörung. Weiter werden kindschaftsrechtliche Konfliktfelder erläutert – hierbei vor allem Umgangsrecht, Sorgerecht und Kindeswohlgefährdung. Sodann werden verschiedene Frage- und Kommunikationstechniken – anschaulich und sofort in die Praxis umsetzbar – dargestellt.
Ein Schwerpunkt liegt schließlich auf der Gesprächsführung mit Kindern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Altersstufen von 4 bis 18 Jahren. Überdies sind besondere Situationen in der Kindesanhörung Bestandteil des Aufbaukurses, der sich z.B. mit der Verweigerung des Kindes im Gespräch und der Exploration von Säuglingen und Kleinkindern beschäftigt. Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses betrifft die Themen sexueller Missbrauch und Gewalt. Ausführlich werden Formen und Folgen von Gewalt und sexuellem Missbrauch und ihre Auswirkungen auf die Kindesanhörung dargestellt.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 6-8 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code 2024 nicht bis zum ... einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende durch den Externen Anbieter neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2027, 10:00 Uhr - 30.06.2027, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 01.01.2027 - 30.06.2027 |
26C5391-1 |
Zivilrecht - E-Learning - Erledigungsorientierte Arbeitstechniken im Zivildezernat - Online (Ri) |
|
Ziel Sie haben verschiedene Strategien zu Arbeits- und Prozessabläufen in einem Zivildezernat erworben, um durch eine optimierte, vorausschauende Arbeitsorganisation die Grundlage für streitentscheidende, aber auch lösungsorientierte Erledigungen zu schaffen. Sie sind auch bei übernommenen großen Altbeständen oder hohen Eingangszahlen in der Lage, diese zeitnah zu reduzieren bzw. den Bestand eines Dezernats dauerhaft unter Kontrolle zu halten.
Inhalt Neben der Darstellung verschiedener Verfahrensarten, wie zum Beispiel dem Mahnverfahren, selbstständigen Beweisverfahren, einstweiligen Rechtsschutz und vieler weiterer zivilprozessualer Konstellationen beschäftigt sich der Inhalt des Kurses insbesondere auch mit der Vorbereitung und Durchführung der Güteverhandlung bzw. streitigen Verhandlung. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auch auf Verhandlungstechniken zur Erzielung nachhaltiger Lösungen durch Vergleich.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Hinweise Es handelt sich um ein digitales Angebot aus Lernfilmen und Übungen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kurs von einem externen Dienstleister bezogen wird. Die Teilnehmenden erhalten einen Gutschein-Code und können sich mit diesem auf der Seite des externen Anbieters (https://evolva.de) registrieren. Dabei ist es erforderlich persönliche Daten anzugeben, die durch den externen Dienstleister für die Verwaltung des digitalen Accounts und die Erstellung der Teilnahmebescheinigung verarbeitet werden.
Der Onlinekurs wird durch die Teilnehmenden selbst für einen Zeitraum von drei Monaten freigeschaltet und hat insgesamt einen Zeitaufwand von 5-7 Stunden. Der Kurs kann innerhalb der drei Monate jederzeit unterbrochen und später fortgeführt werden. Nach drei Monaten wird der Zugang deaktiviert, auch wenn der Kurs noch nicht abgeschlossen ist.
Sollten die Teilnehmenden Ihren Gutschein-Code bis zum ... nicht einlösen, sind sie zur Rückgabe des Codes an die JAK verpflichtet, damit dieser an Ersatzteilnehmer vergeben und ein ungenutzter Verfall des Codes verhindert werden kann.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Online-Kurs erhält jeder Teilnehmende durch den Externen Anbieter neben einem Teilnahme-Zertifikat, ebenfalls das Handout mit den wichtigsten Punkten der einzelnen Lektionen, sowie Bonusmaterial in Form von möglichen Fragen und Sätzen zur direkten Anwendung in der Praxis.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 01.01.2027, 10:00 Uhr - 30.06.2027, 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 04.01.2027 - 05.01.2027 |
27C4877-1.1 |
Justizvollzug - Sozialtherapeutische Behandlung (AVD/PsychD/SozD) |
|
Ziel Sie kennen die Grundprinzipien der sozialtherapeutischen Behandlung, sind in der Lage diese in der Praxis anzuwenden und können Ihr Handeln reflektieren.
Inhalt Tag UE Thema Referenten TeiI 1 - 4. - 5. Januar 2027 Essen: Tagungsleitung Frau Lohaus 4.1.
8 Aufgabenstellung, Zusammenarbeit, Perspektiv-wechsel und Rollenverständnis im Team Lohaus / Bloch 5.1. 2 Geschichte der Sozialtherapie - Aufgaben und Ziele der Sozialtherapie Lohaus / Taege 5.1. 3 Klima als therapeutische Intervention Lohaus / Taege 5.1. 3 Umgang mit persönlichkeitsauffälligen Straftätern - Aufbau und Unterhaltung einer professionellen Arbeitsbeziehung Reuter / Schacht
Teil 2 - 4. - 5. März 2027 Duisburg: Tagungsleitung 4.3. Frau Twelenkamp Tagungsleitung 5.3. Frau Cahn 4.3. 3 Sexuelle Präferenzstörungen Klein / Jelinek 4.3. 5 Risikomanagement (Sicherheit: soziale Sicher-heit, Frauen im Vollzug, Umgang mit Verhaltens-auffälligkeiten, Übergriffigkeiten) Twelenkamp / Klapp 5.3. 6 Gemeinsames Fallverständnis und Grundlagen der Behandlungsplanung Bluhm / Cahn 5.3. 2 Nachsorge Munsch Teil 3 - 7. - 8. Juni 2027 Mülheim: Tagungsleitung 7.6. Frau Schön Tagungsleitung 8.6. Frau Endter 7.6. 8 Risikomanagement (Behandlung Rückfall) Schön / Esser 8.6. 4 Grundlagen der Gruppenarbeit Endter/Bock 8.6. 4 Psychohygiene & Resilienz (Stressmanagement, Erkennen und Umgang mit den eigenen Gefühlen) Endter / Mohr
Zielgruppe - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes
- Psychologischer Dienst
- Sozialdienst
Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 04.01.2027, 10:00 Uhr - 05.01.2027, 17:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Essen
|
| 04.01.2027 - 05.01.2027 |
27C4506-1 |
Strafsachen - Kostenrecht - Staatsanwaltschaften (KB) |
|
Ziel Sie haben ihre Kenntnisse bzgl. der Kostenberechnung in Strafsachen vertieft und aktualisiert.
Inhalt Es werden konkrete Fälle und Probleme aus der täglichen Praxis behandelt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld der Veranstaltung dem Referenten mitgeteilt haben.
Voraussetzungen Grundkenntnisse im strafrechtlichen Kostenrecht
Zielgruppe Kostenbeamtinnen und Kostenbeamte
Methoden Vortrag, Diskussion
Hinweise Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, dem Referenten bereits im Vorfeld des Seminars aktuelle Fragen bzw. Fälle und Probleme aus der täglichen Praxis mitzuteilen, die behandelt werden sollen.
Ansprechpartner/-in Ella Krämer 02361 481-129
Datum 04.01.2027, 10:00 Uhr - 05.01.2027, 17:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
|