| 29.09.2026 - 01.10.2026 |
26C4238-1 |
Strafrecht - Beweisrecht und revisionsrechtliche Fragen des Urteils (Ri / StA) |
|
Ziel In dieser Veranstaltung lernen Sie die aktuellen Probleme aus dem Bereich des Beweisrechts und der Urteilsabfassung kennen.
Inhalt Die Tagung beschäftigt sich mit Fragen des Beweisrechts (z. B. der Behandlung von „Beweisanträgen“ in der Hauptverhandlung, Abgrenzung Beweisantrag - Beweisanregung - Beweisermittlungsantrag, Streng- und Freibeweisverfahren, Anträge auf Anhörung von Sachverständigen und Auslandszeugen) sowie den Anforderungen an die Entscheidungsfindung und die schriftlichen Ausführungen im Urteil.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Diskussion, Überlegungen zur Umsetzung in die Praxis
Hinweise Bitte denken Sie daran, am Ende der Veranstaltung an unserer Online- Evaluation teilzunehmen.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 29.09.2026, 10:00 Uhr - 01.10.2026, 12:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
|
| 29.09.2026 |
26C5414-1 |
Anforderungen des Datenschutzrechts für die richterliche und staatsanwaltliche Tätigkeit (Ri/StA) - JAK vor Ort |
|
Ziel In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Überblick über die anwendbaren datenschutzrechtlichen Rechtsvorschriften und deren Zusammenspiel bei der täglichen Dezernatsarbeit. Sie werden darüber informiert, weche Anforderungen das Datenschutzrecht an die Verwendung von IT-Geräten und die Übermittlung von Schriftsätzen, Mitteilungen und Gutachten, aber auch an die Erledigung von Akteneinsichts-, Auskunfts- und Übermittlungsanfragen durch die Verfahrensbeteiligten, ehemaligen Verfahrensbeteiligten oder Dritte stellt. Weiterhin erhalten Sie einen Überblick, wie die Zusammenarbeit mit den internenen Datenschutzbeauftragen der jeweiligen Behörde und der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI NRW) ausgestaltet ist und mit welchen Rechtsfolgen im Falle von Verstößen gegen das Datenschutzrecht zu rechnen ist.
Inhalt Das materielle Datenschutzrecht - das heißt aus dem europäischen Recht insbesondere die DSGVO und, im Strafbereich, die Vorgaben der JI-Richtlinie; aus dem deutschen Recht die speziellen Datenschutzvorschriften und die allgemeinen Datenschutzgesetze des Bundes- und der Länder - müssen ungeachtet einiger Ausnahmetatbestände auch bei der alltäglichen Dezernatsarbeit beachtet werden. Lediglich die Aufsicht durch die LDI NRW und die internen Datenschutzbeauftragen ist eingeschränkt. Sie gilt nur für „Verwaltungstätigkeiten“, nicht für sog. „justizielle Tätigkeiten“, d.h. insbesondere nicht für die eigentliche rechtsprechende Tätigkeit.
Die Rechtslage ist komplex, weil die vorgenannten Regelungen auf mehreren Ebenen in einem Regel-Ausnahmeverhältnis bzw. Vorrang-/Nachrangverhältnis stehen (europäisches Recht – Bundesrecht – Landesrecht - Dienstanweisungen bzw. spezielles Datenschutzrecht, einschließlich der Regelungen in den Verfahrensordnungen, im Sozialrecht, im Steuerrecht - allgemeine datenschutzrechtlichen Vorschriften).
Folgende Einzelfragen sollen behandelt werden: Nutzung von Speicher- und Übertragungsmedien (USB-Sticks, PC, Telefax, E-Mail) Übermittlung personenbezogener Daten – einschließlich der Eingaben der Parteien, von Zeugen, von Sachverständigen oder von Dritten - an die Verfahrensbeteiligten oder an Dritte (einschließlich AsD, Kammern etc.) Auskunftsansprüche und Akteneinsichtsgesuche Löschungs- und Berichtigungsansprüche Anonymisierung und Veröffentlichung gerichtlicher Entscheidungen Probleme des Datenschutzes in der Praxis: Umgang mit Dienstrechner, Akten und Dateien
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
Hinweise Bitte denken Sie daran nach der Veranstaltung an der Online-Evaluation teilzunehmen. Ihre Rückmeldungen sind für die Referierenden und die JAK sehr hilfreich.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 29.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
|
| 30.09.2026 - 01.10.2026 |
26C5326-3 |
Justizvollzug - Länderübergreifendes Treffen der Medizinalreferentinnen und -referenten |
|
Ansprechpartner/-in Martina Krusch 02361 481-204
Datum 30.09.2026, 09:00 Uhr - 01.10.2026, 14:00 Uhr
Ort Hotel Schmachtendorf Oberhausen
|
| 30.09.2026 |
26E4864-1 |
Vergaberecht - Grundlagen (BdH) |
|
Ziel Sie haben die Grundlagen des Vergabeverfahrens und ihre Rolle als Beauftragte des Haushalts in diesem Verfahren erlernt.
Inhalt Ablauf einer Beschaffungsmaßnahme Grundlagen des Vergaberechts Abgrenzung Bauvergaben / Liefer- und Dienstleistungen Struktur der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Träger (VgV) Vorlagepflichten an den Beauftragten des Haushalts im Vergabeverfahren - insbesondere UVgO
Zielgruppe Beauftragte des Haushalts
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 30.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 30.09.2026 - 02.10.2026 |
26A5238-1 |
Justizvollzug - Personalführung - Konfliktmanagement (FK LB 2.2 / FK LB 2.1) |
|
Ziel Sie kennen Ursachen und typische Verläufe konflikthaften Geschehens sowie geeignete Instrumente, mit denen Einfluss auf die Gestaltung von Bewältigungsprozessen genommen werden kann.
Inhalt Wo Menschen, Organisationen und Sachfragen zusammentreffen, gehören Konflikte zum Alltag: Zumeist wird dieses Geschehen von Beteiligten als kontraproduktiv bzw. demotivierend erlebt, obwohl eine konstruktive Konfliktlösung oder eine künftige Konfliktvermeidung erhebliche positive Potentiale freisetzen könnte. Ein wichtiges Ziel dieses Seminars ist es deshalb, Einsichten in Ursachen und typische Verläufe konflikthaften Geschehens zu vermitteln, gleichzeitig aber auch geeignete Instrumente vorzustellen und zu erproben, mit denen Einfluss auf die Gestaltung von Bewältigungsprozessen genommen werden kann.
Dieser Zielsetzung entsprechend werden Hilfen für das Erkennen und den erfolgreichen Umgang mit verschiedenen Konfliktformen gegeben. Mit der Besprechung von aktuellen teilnehmerbezogenen Situationen, praktischen Klärungshilfen sowie Rollenspielübungen mit fördernden Hinweisen wird bei den Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmern eine größere Befähigung zur aktiven und konstruktiven Konfliktbehandlung erreicht.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Führungskräfte der Laufbahngruppe 2.1
- Führungskräfte der Laufbahngruppe 2.2
Methoden Plenar- und Kleingruppenarbeit, videounterstützte Rollenübungen, Vortrag, Diskussion, Transferplanung
Ansprechpartner/-in
Datum 30.09.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Johanniter Akademie Münster Münster
|
| 30.09.2026 |
26C4509-1 |
Zivilrecht - Bau- und Architektenrecht - Vertiefung (Ri) - JAK vor Ort |
|
Ziel In dieser Veranstaltung können Sie vertiefte Kenntnisse im Bereich des Bau- und Architektenrechts erwerben und lernen hierzu Anwendungsbereiche in der Praxis kennen.
Inhalt In der Veranstaltung wird ein vertiefter Überblick über ausgewählte tatsächliche und rechtliche Problemfelder und aktuelle Entwicklungen des Bau- und Architektenrechts gegeben. Es besteht zudem die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen.
Folgende Themen sollen insbesondere vorgestellt werden:
Voraussetzungen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits in einer Abteilung für Bau-/-Architektenrecht tätig beziehungsweise haben an der Einführungsveranstaltung zum Bau- und Architektenrecht teilgenommen und verfügen damit über Vorkenntnisse.
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Methoden Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Hinweise Denken Sie bitte daran im Nachgang der Veranstaltung an der Online-Evaluation teilzunehmen. Ihre Rückmeldungen sind für die Referierenden und die JAK sehr hilfreich.
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 30.09.2026, 10:00 - 18:00 Uhr
Ort Landgericht Aachen Aachen
|
| 01.10.2026 - 02.10.2026 |
26V8336-1 |
Justizvollzug - Umgang mit Todesfällen im Justizvollzug (natürliche Todesfälle, Suizid) (AVD) |
|
Ziel Nach der Veranstaltung haben die teilnehmenden Bediensteten des allgemeinen Vollzugsdienstes Kenntnisse bezüglich des praktischen Ablaufs im Falle eines Fundes einer/s toten Inhaftierten erhalten und haben Verständnis für verschiedene psychologische Reaktionen und Folgen entwickelt. Sie haben Kenntnisse über den Umgang mit Abschiedsbriefen und wissen diese inhaltlich einzuschätzen. Sie fühlen sich gefestigter und sicherer im Umgang mit möglichen, zukünftigen Todesfunden und haben präventive Maßnahmen und Hilfestellungen kennengelernt, um möglichen schädlichen Folgen entgegen zu wirken.
Inhalt „Wenn du damit nicht umgehen kannst, bist du für den Beruf nicht geeignet!” Diesen Satz haben Sie sicherlich schon einmal vor oder während Ihrer Dienstzeit gehört. In der Veranstaltung soll insbesondere der Umgang mit Todesfällen und Abschiedsbriefen im Justizvollzug und den damit verbundenen Reaktionen vorgestellt und diskutiert werden. Folgende Themen sind dabei Bestandteil der Veranstaltung:
Teil 1: Übersicht zu Zahlen und Fakten von Todesfällen im Justizvollzug Das „richtige“ Verhalten bei einem Fund/Todesfall Erwartungen an ein/e Justizvollzugsbeamten/in Abschiedsbriefe von Inhaftierten Umgang mit Abschiedsbriefen und deren Inhalten
Teil 2: Mögliche unmittelbare psychische Reaktionen nach einem Fund Mögliche langfristige psychische Reaktionen und Folgen nach einem Fund (Präventive) Maßnahmen und Hilfestellungen, um möglichen negativen Folgen entgegen zu wirken Mögliche unmittelbare sowie langfristige psychische Reaktionen nach inhaltlichen Kenntnissen eines Abschiedsbriefes
Zielgruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des allgemeinen Vollzugsdienstes
Hinweise Während der Veranstaltung werden Todesfälle besprochen und explizites Bild- sowie Filmmaterial gezeigt. Die besprochenen Inhalte und Bilder könnten möglicherweise beunruhigend auf einige TeilnehmerInnen wirken. Die Veranstaltung sollte auf eigene Verantwortung besucht werden.
Die Veranstaltung dient nicht zur Aufarbeitung erlebter Traumata durch Todesfunde im Vollzug. Sie verfolgt keinen therapeutischen Ansatz und soll lediglich einen informativen und präventiven Effekt für mögliche, zukünftige Funde verfolgen. Die Veranstaltung ist losgelöst von PSNV und SAP.
Ansprechpartner/-in Nanja Merchel 02361 481-124
Datum 01.10.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee Attendorn
|
| 01.10.2026 - 02.10.2026 |
26C4337-1 |
Finanzermittlungen - Neuerungen Polizei und Justiz (Ri / StA / Rpfl / Polizei) |
|
Ziel In dieser Veransataltung erhalten Sie einen Überblick über die (gesetzlichen) Neuerungen im Bereich der Finanzermittlungen und haben Gelegenheit zu einem interdisziplinären Erfahrungsaustausch.
Inhalt Ein großer Teil der Straftaten dient der Erzielung rechtswidriger Vermögensvorteile. Eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung erfordert deshalb eine wirksame strafrechtliche Vermögensabschöpfung und Geldwäschebekämpfung. Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle Rechtsprobleme und Verfahren aufgezeigt, erörtert und erklärt. Auch besteht Gelegenheit zum Austausch zwischen Teilnehmenden von Polizei und Justiz.
Voraussetzungen Die Veranstaltungen richtet sich insbesondere an Kolleginnen und Kollegen, die mit Vermögensabschöpfung betraut sein.
Zielgruppe - Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte
- Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
Methoden Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Hinweise Denken Sie bitte daran an der Online-Evaluation teilzunehmen. Ihre Rückmeldungen sind für die Referierenden und die JAK sehr hilfreich.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 01.10.2026, 10:00 Uhr - 02.10.2026, 15:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH Duisburg
|
| 02.10.2026 |
26C5015-1 |
Psychosoziale Prozessbegleitung - Fachtagung (ASD) |
|
Ziel Handlungssicherheit in der Arbeit als Psychosoziale Prozessbegleitung
Inhalt Das Spannungsfeld zwischen therapeutischer Begleitung und strafprozessualen Anforderungen stellt alle beteiligten Berufsgruppen regelmäßig vor besondere Herausforderungen. Die Fachtagung widmet sich daher dem Thema „Therapie versus Strafverfahren“ und beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven von Psychotherapie, Strafjustiz und psychosozialer Prozessbegleitung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sind die geplanten gesetzlichen Änderungen im Bereich der psychosozialen Prozessbegleitung. Die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die praktische Arbeit sollen vorgestellt und diskutiert werden. Abgrenzung und Zusammenspiel von Therapie und Strafverfahren Herausforderungen in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Strafverfahren Perspektive der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Anforderungen und Erfahrungen der Strafjustiz Aktuelle Gesetzesänderungen im Bereich der psychosozialen Prozessbegleitung Erfahrungsaustausch und Diskussion im Plenum
Voraussetzungen Besondere Teilnahmevoraussetzung Die Fachtagung richtet sich ausschließlich an Psychosoziale Prozessbegleiterinnen und Psychosoziale Prozessbegleiter.
Zielgruppe Fachkräfte des Ambulanten Sozialen Dienstes
Methoden Vortrag, Fachgespräch, Diskussion im Plenum.
Ansprechpartner/-in Tanja Weinert 02361 481-126
Datum 02.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 02.10.2026 |
26E5104-1 |
Haushaltsrecht - § 2b UStG: Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts (BL / GL / BdH / LB 2.1 / LB 1.2) |
|
Ziel Sie haben die Grundzüge der neuen Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b UStG in Theorie und Praxis kennengelernt und können korrespondierend dazu Umsatzsteuervoranmeldungen / Umsatzsteuerjahreserklärungen erstellen.
Inhalt Die neue Besteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b Umsatzsteuergesetz (UStG) ab dem 01.01.2027 stellt die Dienststellen der Justiz vor eine besondere Herausforderung, da bisher ur hinsichtlich Auslandssachverhalten Umsatzsteuererklärungen von den örtlichen Dienststellen abzugeben waren. Von der Neuregelung des § 2b UStG wird voraussichtlich jede Dienststelle der Justiz zukünftig betroffen sein. Um die in diesem Zusammenhang entstehenden umsatzsteuerlichen Pflichten wahrnehmen zu können, soll den Teilnehmern/innen das benötigte theoretische und praktische materiell rechtliche Wissen verdeutlicht werden. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Vermittlung der theoretischen Grundlagen. Die Veranstaltung wird u. a. folgende Themen behandeln: Grundlagen / Aufbau des Umsatzsteuerrechts, Unternehmereigenschaft, Rechtslage § 2b UStG, Leistungsaustausch, Innenumsatz, Leistungen einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, Tax Compliance Management System (TCMS) inkl. Rolle der/des Steuerbeauftragten, Fallsammlung der Justiz, Besteuerungsverfahren inkl. Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung / Umsatzsteuerjahreserklärung.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Laufbahngruppe 1.2
- Laufbahngruppe 2.1
- Behördenleiterinnen und Behördenleiter
- Geschäftsleiterinnen und Geschäftsleiter
- Beauftragte des Haushalts
Methoden Vortrag, Diskussionen, Überlegungen zur Umsetzung in der Praxis
Hinweise Sie haben im Anschluss an die Veranstaltungen die Möglichkeit, aufkommende Fragen aus der Praxis an das Referenten-Team zu stellen. Zudem soll eine gesonderte Online-Veranstaltungen zum Ende der Veranstaltungsreihe angeboten werden. Darin ist vorgesehen die besonders praxisrelevanten Fragen aus der Veranstaltungsreihe vorzustellen und deren Umsetzung zu erläutern. Eine Einladung dazu erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 02.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 02.10.2026 |
26F4259-1 |
Referendartagung - Die Arbeit in der Fachgerichtsbarkeit (RRef) |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über die Anforderungen und praktischen Gegebenheiten der Arbeit als Richter/in in der Fachgerichtsbarkeit informiert.
Inhalt Referentinnen und Referenten aus der Verwaltungs-, Finanz-, Sozial-, und Arbeitsgerichtsbarkeit stellen das jeweilige Arbeitsfeld vor und stehen für Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare
Methoden Vortrag, Diskussion
Hinweise Die Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernimmt die Justizakademie.
Reisekosten können nicht erstattet werden.
Ich bitte Sie, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszuwählen, ihre Teilnahme an der Veranstaltung anzuordnen und ihnen mitzuteilen, dass sie die Tagungsunterlagen unmittelbar von hier erhalten werden.
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 02.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 04.10.2026 - 09.10.2026 |
26H4168-24 |
Effektiv verhandeln: Kommunikationsanalyse und erfolgsorientiertes Training für Zivilrichterinnen und Zivilrichter |
|
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 04.10.2026, 19:00 Uhr - 09.10.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier Trier
|
| 04.10.2026 - 09.10.2026 |
26H4168-41 |
Europarecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis |
|
Zielgruppe Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Lilli Podlich 02361 481-237
Datum 04.10.2026, 19:00 Uhr - 09.10.2026, 10:00 Uhr
Ort Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier Trier
|
| 05.10.2026 - 06.10.2026 |
26C1748-3.1 |
Zivil- und Familiensachen - PKH/VKH-Vergütung - Basisschulung - Online (SK) |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen die grundlegenden Kostentatbestände in Zivil- und Familiensachen und können die PKH-Vergütung festzusetzen.
Zielgruppe Servicekräfte
Ansprechpartner/-in Ella Krämer 02361 481-129
Datum 05.10.2026, 08:30 Uhr - 06.10.2026, 13:00 Uhr
Ort Online-Seminar Online
|
| 05.10.2026 |
26A3000-1 |
Personalführung - Forum zu verschiedenen Themen (Pr / Dir / BL) |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Ihre Führungsaufgabe reflektiert und Input und Inspiration für den Führungsalltag gewonnen.
Inhalt Führung steht durch die Veränderungen in der Gesellschaft und Welt, die sich auch bei den Mitarbeitenden abbilden, immer wieder vor neuen Herausforderungen. Was können Sie als Führungskräfte unter solchen volatilen, unsicheren und komplexen Rahmenbedingungen leisten, um Ihrer Verantwortung für die Aufgaben der Justiz und für die Menschen gerecht zu werden?
Das Forum bietet zu diesen Fragen interessante Vorträge und Workshops und lädt zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch ein.
Voraussetzungen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen im Alltag Führungsverantwortung.
Zielgruppe - Behördenleiterinnen und Behördenleiter
- Direktorinnen und Direktoren
- Präsidentinnen und Präsidenten
Methoden Vortrag im Forum mit Diskussion, Workshops mit Input, praktischen Übungen und Erfahrungsaustausch
Ansprechpartner/-in Susanne Matuschowski 02361 481-203
Datum 05.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen Recklinghausen
|
| 05.10.2026 - 07.10.2026 |
26C0200-5.2 |
Junge Richterinnen und Richter |
|
Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre richterlichen Grundfertigkeiten vertieft.
Zielgruppe Richterinnen auf Probe und Richter auf Probe
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 05.10.2026, 10:00 Uhr - 07.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Johanniter Akademie Münster Münster
|
| 05.10.2026 - 07.10.2026 |
26C4217-1.2 |
Fachübergreifende Einführung für Jugendrichter/-innen und Jugendstaatsanwälte/-innen (Ri / StA) |
|
Ziel Die Teilnehmenden haben interdisziplinäre Grundlagenkenntnisse für ihre Tätigkeit im jugendstrafrechtlichen Dezernat erworben.
Zielgruppe - Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Richterinnen und Richter
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 05.10.2026, 10:00 Uhr - 07.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Katholische Akademie "Die Wolfsburg" Mülheim
|
| 05.10.2026 - 06.10.2026 |
26C0188-2 |
Strafrecht - Vernehmung kindlicher und jugendlicher Zeugen (Ri/StA/AA) |
|
Ziel Sie erlernen einen sicheren Umgang mit kindlichen und jugendlichen Zeuginnen und Zeugen. Außerdem können Sie in diesem Seminar Ihre Vernehmungstechnik verbessern und sich für positive und negative Aspekte einer Befragung sensibilisieren. Sie wissen am Ende der Veranstaltung des Weiteren, wie eine sekundäre Viktimisierung vermieden werden kann. Sie lernen die Besonderheiten der Befragungen von Kindern und Jugendlichen sowie Merkmale glaubhafter Aussagen kennen. Sie sind im Nachgang der Veranstaltung in der Lage Vernehmungen zugleich einfühlsam und zielführend zu gestalten.
Inhalt Für kindliche und jugendliche Zeuginnen und Zeugen als (mögliche) Opfer von körperlicher, sexueller und/oder psychischer Gewalt können Befragungen im Strafverfahren eine psychische Belastung darstellen. Um zuverlässig über das Erlebte sprechen zu können und eine Verarbeitung zu erleichtern, bedarf es kompetent durchgeführter Vernehmungen. Wissen um die Folgen von Viktimisierung ist hier ebenso relevant, wie die Kenntnis geeigneter Befragungstechniken, um Aussagen nicht durch unangemessene (suggestive) Fragetechniken zu beeinflussen und wertlos zu machen.
Es werden aktuelle entwicklungs-, aussage- und kommunikationspsychologischen Erkenntnisse vorgestellt, die bei der Planung und Durchführung angemessener, effektiver Befragungen minderjähriger (Opfer-) Zeugen hilfreich sind.
Sowohl die differenzierte Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen als auch die Planung der Befragung von Kindern und Jugendlichen werden Ihnen anhand von Fallbeispielen vermittelt.
Darüber hinaus besteht die Gelegenheit zu praktischen Übungen von Befragungsabschnitten mit Videounterstützung.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
- Amtsanwältinnen und Amtsanwälte
Methoden Referat, Erfahrungsaustausch; praktische Übungen zur Planung von Befragungen (v.a.: Logistik, Leitfadenentwicklung) anhand von Beispielfällen; Rollenspiel mit Videofeedback
Hinweise Denken Sie bitte daran nach der Veranstaltung an der Online-Evaluation teilzunehmen. Ihre Rückmeldungen sind für die Referierenden und die JAK sehr hilfreich.
Ansprechpartner/-in Jeanette Schydlowski 02361 481-206
Datum 05.10.2026, 10:00 Uhr - 06.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Hotel Victoria Förster e.K. Hövelhof
|
| 05.10.2026 - 06.10.2026 |
26B4837-1 |
Psychologische Einflüsse auf juristische Entscheidungen (Ri / StA) |
|
Ziel Ihnen werden typische Einflussfaktoren auf menschliche Informationsverarbeitungs- und Entscheidungsprozesse, die sich auch in juristischen Kontexten auswirken, vorgestellt. Sie reflektieren ihr eigenes Urteils- und Entscheidungsverhalten und lernen Möglichkeiten zur Optimierung kennen.
Inhalt Menschliche Entscheidungsprozesse sind dadurch gekennzeichnet, dass sich eine oder mehrere Personen zwischen mindesten zwei Optionen präferenziell entscheiden, indem diese beurteilt, bewertet und ausgewählt werden. Dies gilt auch für Entscheidungen und Urteile in juristischen Kontexten. Aber welche bewussten und unbewussten Faktoren beeinflussen unsere Entscheidungen und welche psychologischen Prozesse laufen ab, wenn die Richtigkeit eines Urteils oder Risiko und Nutzen einer Entscheidung unter tatsächlicher Unsicherheit und emotionalem Stress eingeschätzt werden müssen? Hat es Einfluss auf die Entscheidung, wenn diese (gegenüber Dritten) begründet werden muss?
Eine Vielzahl in den letzten Jahren in den Wirtschaftswissenschaften und der Psychologie veröffentlichter Studien hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. Nach Daniel Kahnemann (mit Vernon L. Smith) im Jahre 2002 hat der US-Ökonom Richard H. Thaler 2017 für seine Forschungen zur Psychologie wirtschaftlicher Entscheidungen den Nobelpreis bekommen. Anhand praktischer Beispiele aus dem juristischen Alltag sollen die für juristische Kontexte wichtigsten Erkenntnisse vorgestellt werden:
Beurteilung von Konsequenzen und Bewertung des Nutzens von Entscheidungen Ziele, Zielkonflikte und Entscheidungsregeln bei multiplen Zielen Entscheidungen unter Unsicherheit: Modelle vs. Heuristiken Typische Entscheidungsfehler und ihre Erklärung Einfluss sozialer Interaktion auf das Entscheidungsverhalten Beeinflussung juristischer Entscheidungen durch Priming, Framing und Nudging
Voraussetzungen keine
Zielgruppe - Richterinnen und Richter
- Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
Methoden Impulsreferate führen in die Thematik ein. Anhand praktischer Beispiele aus dem juristischen Arbeitsalltag werden typische Entscheidungsprozesse analysiert und Entscheidungsphänomene sowie ihr Einfluss auf (juristische) Entscheidungen werden verdeutlicht. Im Rahmen von praktischen Übungen werden die Reflexion und die Steigerung der Qualität eigenen Entscheidungsverhaltens ermöglicht.
Hinweise Bitte nehmen Sie sich am Ende der Veranstaltung Zeit, an unserer Online-Evaluation teilzunehmen.
Ansprechpartner/-in Sabine Pawlicki 02361 481-115
Datum 05.10.2026, 10:00 Uhr - 06.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Bernstein Landhaus Nordhelle Meinerzhagen
|
| 05.10.2026 - 07.10.2026 |
26F2142-1.1 |
Ambulante Soziale Dienste - Konfliktberater im Arbeitsfeld Täter-Opfer-Ausgleich (Mediator/Mediatorin in Strafsachen) |
|
Ansprechpartner/-in Joanna Bienek 02361 481-175
Datum 05.10.2026, 10:00 Uhr - 07.10.2026, 17:00 Uhr
Ort Ramada by Wyndham Essen Essen
|