Nachstehende Übersicht zeigt Ihnen die von dem Kompetenzzentrum aufgelegten Veranstaltungen:
Es wurden alle 47 Veranstaltungen gefunden:
| Datum | Kennziffer | Titel |
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| 06.10.2026 | 26Z5329-1 | Außergerichtliche Konfliktbearbeitung in kulturellen und religiösen Kontexten (sog. „Paralleljustiz“) (Ri/StA/ASD) Kennziffer: 26Z5329-1 |
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Ziel Sie erlangen im Rahmen der Fortbildung Kenntnisse über die vielfältigen Ursachen, Hintergründe und Mechanismen der außergerichtlichen Konfliktbeilegung in Milieus, in denen spezifische soziale Erfahrungen und kulturelle Normen die Konfliktbearbeitung wesentlich prägen. Insbesondere werden Phänomene rechtsstaatswidriger Konfliktbeilegung (sogenannte „Paralleljustiz“) erklärt und Wege aufgezeigt, wie die Zugänge zur Justiz für die Betroffenen erleichtert und ihre Rechte wirksam durchgesetzt werden können.
Inhalt Vermittlung von theoretisch-fachlichen Grundkenntnissen zu Möglichkeiten und rechtsstaatlichen Grenzen außergerichtlicher Konfliktbeilegung
Vermittlung von Kenntnissen über sozioökonomische, kulturelle und religiöse Hintergründe der Beteiligten bei der außergerichtlichen Konfliktbeilegung im Bereich von Familienkonflikten und Straftaten Vermittlung von Handlungsmöglichkeiten im Justizbereich zur effizienten Öffnung des Zugangs zu rechtsstaatlichen Verfahren für alle Menschen im Land und zur Verhinderung rechtsstaatswidriger Konfliktbearbeitungsmechanismen Voraussetzungen keine
Zielgruppe
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 06.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Ramada by Wyndham Essen
Essen |
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| 07.10.2026 | 26Z5211-1 | Interaktion in der Justiz: Kulturkontexte Islam - Online (alle) Kennziffer: 26Z5211-1 |
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Ziel Sie vertiefen Ihren Wissensstand über islamische Kulturkontexte in Bezug auf
Die Religion des Islam, Lebensrealitäten, Kommunikation sowie mögliche Handlungsoptionen. Inhalt Sie gewinnen ein vertieftes Verständnis islamischer Kulturkontexte. Zudem werden Handlungsoptionen für den Umgang mit islamisch geprägten Lebenswelten im beruflichen Kontext besprochen.
Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 07.10.2026, 10:00 - 14:00 Uhr
Ort Online-Seminar
Online |
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| 12.10.2026 | 26Z5295-1 | Wenn die Worte fehlen - Erfolgreich gegen diskriminierende Parolen argumentieren (alle) - JAK vor Ort Kennziffer: 26Z5295-1 |
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Ziel Sie erhöhen Ihre Diskursfähigkeit bezüglich menschenverachtender und demokratiefeindlicher Äußerungen.
Inhalt Abwertende Sprüche, demokratiefeindliche Aussagen, verallgemeinernder Populismus können einen manchmal sprachlos zurücklassen. Wichtig ist jedoch, diskriminierenden Äußerungen etwas entgegenzusetzen, denn Schweigen wird oft als Zustimmung gewertet. In diesem Argumentationstraining lernen Sie, was Stammtischparolen auszeichnet, welche Funktion sie haben und üben vielfältige Gesprächstechniken ein, menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen entgegentreten zu können.
Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 12.10.2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Ort Landgericht Bochum
Bochum |
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| 29.10.2026 | 26Z5273-1 | Die extreme Rechte in NRW (alle) Kennziffer: 26Z5273-1 |
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Ziel Die Fortbildung beleuchtet aktuelle Befunde und Entwicklungen des Rechtsextremismus, mit Fokus auf Nordrhein-Westfalen. Sie erweitern ihr Wissen zu Ideologien, Akteuren, Politikfeldern, Handlungsräumen sowie (Aktions- und Gewalt-)Praxen der extremen Rechten: im Überblick sowie vertiefend zu ausgewählten Phänomenbereichen, auch mit Blick auf ihre Relevanz für die Handlungsfelder der Justiz. Darüber hinaus ist wesentliches Anliegen des Seminars, Folgen extrem rechter Haltungen und Handlungen wahrnehmen und ihnen handlungssicher begegnen zu können. In anwendungsbezogenen Beispielen wendet sich das Seminar konkreten berufspraxisorientierten Herausforderungen zu.
Inhalt Die extreme Rechte: 1. Begriffe und Ideologieelemente (Impulsvortrag); 2. Handlungsräume und Politikfelder, Akteure und Praxen von Aktion und Gewalt (dialogischer Input)
Folgen: Betroffensein von rechter Praxis und extrem rechter Gewalt (dialogischer Input) Ausgewählte Praxisbeispiele (nach erfolgten Anmeldungen teilnehmendenorientiert gewählt, z. B. Opferrechte und Viktimisierungsprozesse, rechte Gewalt vor Gericht, Strafvollzug und Bewährungshilfe, Prävention und Verweisstrukturen in NRW); Bedarfsklärung, Impulse und Arbeitsphase in Kleingruppen Rückbindung der Arbeitsgruppen-Runden an das Plenum Zusammenfassung, Ausblick, Feedback Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 29.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen
Recklinghausen |
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| 12.11.2026 - 13.11.2026 | 26Z5480-1 | Begegnungen mit kultureller Vielfalt aus Asien, Afrika, Südamerika und Europa (alle) Kennziffer: 26Z5480-1 |
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Ziel Ihnen wird kulturelle Vielfalt, Differenzen und Gemeinsamkeiten an Beispielen aus vier Weltregionen vermittelt. Vielseitige landeskundliche Informationen aus den Bereichen Kultur, Geschichte und Gesellschaft schaffen ein konkretes Verständnis für die kulturellen Hintergründe und die damit zusammenhängenden Denk- und Verhaltensweisen.
Weiterhin werden Wege aufgezeigt, wie die alltägliche und professionelle Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichen Regionen produktiv gestaltet werden kann. Hierfür werden Grundlagenkenntnisse zu diversen interkulturellen Kommunikations- und Handlungskompetenzen in Theorie und Praxis vermittelt. Inhalt Regional- und Landeskunde zu den Regionen Asien, Afrika, Südamerika und Europa; wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen; kulturelle Besonderheiten
Vermittlung von theoretischen und praxisorientierten Begegnungsmöglichkeiten mit kultureller und sprachlicher Vielfalt Verständnis und Einordnung kulturspezifischer zwischenmenschlicher Interaktionen Kenntnisse über interkulturelle Kommunikations- und Handlungskompetenzen Grundlagenkenntnisse zu verschiedenen Kulturkonzepten Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 12.11.2026, 10:00 Uhr - 13.11.2026, 17:00 Uhr
Ort Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH
Essen |
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| 25.11.2026 - 26.11.2026 | 26Z5317-1 | Erlebniswelt Rechtsextremismus? Aktuelle Entwicklungen in der Szene inkl. Besuch der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg (alle) Kennziffer: 26Z5317-1 |
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Ziel Sie erhalten einen Einblick in die Erlebniswelt des Rechtsextremismus und können hiervon in Ihrer täglichen Arbeit profitieren. Daneben sind Sie mit
VIR (Veränderungs-Impulse setzen bei Rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen) sowie Spurwechsel - Aussteigerprogramm Rechtsextremismus des Landes NRW bekannt gemacht worden und können hieraus Nutzen für Ihre Arbeit ziehen. Inhalt Erster Tag
Bis 10:30 Uhr Anreise 11.00 Uhr Begrüßung, Erwartungsabfrage und Einstieg Vortrag Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Diskussion 12.30 Uhr Mittagspause 14:00 Uhr Führung durch die Gedenkstätte Wewelsburg (ca. 3 Stunden) 17:30 Uhr Fragen, Eindrücke 18:00 Uhr Abendessen Zweiter Tag 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr Parcours „Erlebniswelt Rechtsextremismus?“ und Diskussion im Plenum 11:45 Uhr Auswertung: Was nehmen wir mit und wie hilft uns das bei der Arbeit? Vorstellung VIR und Spurwechsel 13:00 – 13:45 Uhr Mittagspause 13:45 Uhr Seminarkritik und Schluss Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 25.11.2026, 10:00 Uhr - 26.11.2026, 17:00 Uhr
Ort DJH Jugendherberge Wewelsburg
Büren |
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| 30.11.2026 | 26Z5326-19 | Antiziganismus rechtlich bekämpfen – Herausforderungen und Ansatzpunkte (Ri/StA/AA) Kennziffer: 26Z5326-19 |
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Ziel Sie erwerben Kenntnisse über Geschichte, Erscheinungsformen und Wirkungsweisen von Antiziganismus und dessen Bedeutung für die Rechtspraxis. Antiziganismus beschreibt die gesellschaftlich tradierte Wahrnehmung von und den Umgang mit Menschen oder sozialen Gruppen, die als „Zigeuner“ konstruiert, stigmatisiert und bis heute verfolgt werden. Er richtet sich gegen Sinti, Roma, Jenische, Reisende etc., für die Antiziganismus oftmals eine prägende Erfahrung ist. In der Fortbildung lernen Sie, antiziganistische Stereotype, Zuschreibungen und Argumentationsmuster unabhängig vom betroffenen Rechtsgebiet zu erkennen und deren Auswirkungen auf Verfahren und Betroffene einzuordnen. Anhand aktueller Beispiele und ausgewählter gerichtlicher Entscheidungen – insbesondere aus den Rechtsgebieten Straf- und Disziplinarrecht, Antidiskriminierungsrecht, Asyl- und Aufenthaltsrecht – setzen Sie sich gemeinsam mit den Referierenden der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA e.V.) mit den Herausforderungen einer antiziganismussensiblen Rechtsanwendung auseinander und stärken Ihre Handlungssicherheit im beruflichen Alltag.
Inhalt Historische und konzeptionelle Einführung zu Antiziganismus
Entstehung und Entwicklung antiziganistischer Bilder Rolle von Recht, Verwaltung und Justiz in der Geschichte des Antiziganismus Kontinuitäten bis in die Gegenwart Die Arbeitsdefinition von Antiziganismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA, Internationale Allianz zum Holocaustgedenken) Vorstellung der Definition Bedeutung für die Praxis Beispiele aus der Arbeit der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Antiziganismus und Justiz heute aus Sicht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Wo begegnet uns Antiziganismus in der Rechtspraxis? Typische fehleranfällige Konstellationen bei der rechtlichen Bewertung und Folgen für Betroffene anhand von Beispielen aus Ermittlungsverfahren, Entscheidungen und Praxis Kurzvorstellung der Studie „Mit Recht gegen Antiziganismus?“ der MIA Analyse ausgewählter Entscheidungen und Verfahren Diskussion von Chancen und Grenzen juristischer Instrumente Arbeitsgruppen Analyse ausgewählter Fälle und Urteile Diskussion typischer Herausforderungen Gemeinsame Reflexion und Auswertung Ausblick: Rechtssetzungs- und Rechtsanwendungslücken mit Bezug zu Antiziganismus Aktuelle Rechtsanwendungs- und Schutzlücken Handlungsoptionen für Justiz und Rechtspflege Voraussetzungen keine
Zielgruppe
Hinweise keine
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 30.11.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen
Recklinghausen |
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| 02.02.2027 | 27Z5320-1 | Homo- und Transfeindlichkeit: Perspektiven queerer Lebenswelten (alle) - JAK vor Ort Kennziffer: 27Z5320-1 |
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Ziel Die Teilnehmenden gewinnen Kenntnisse über sexuelle und geschlechtliche Minderheiten und über Diskriminierungsmechanismen, von denen entsprechende Gruppen betroffen sind. Es werden Hintergründe von Hassgewalt gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten und Besonderheiten der Primär- und Sekundärviktimisierung in diesem Themenfeld vermittelt. Die Teilnehmenden können Mikroaggressionen erkennen, einen sensibilisierten Umgang mit Menschen aus diesem Spektrum anstreben und Ihre Handlungssicherheit in Situationen, in denen Sexualität und Geschlecht in der Justiz eine Rolle spielen, erhöhen.
Inhalt Was bedeutet LSBT*I*Q?
Die Entwicklung der LSBTIQ-Bewegung und die heutige Lebenswelt Überblick über die rechtliche Situation von LSBTIQ in Deutschland Diskriminierung und Gewalt gegenüber LSBTIQ erkennen und Umgangsweisen erlernen Überblick über Hasskriminalität / politisch Motivierte Kriminalität gegen LSBTIQ Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag
Gruppenarbeit Fallbeispiele Übungen zur Selbstreflexion Diskussionen im Plenum Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 02.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Bielefeld
Bielefeld |
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| 17.02.2027 | 27Z5499-1 | Symbole mit Aussage: Erkennen und Verstehen extremistischer Zeichen und Tätowierungen (alle) - JAK vor Ort Kennziffer: 27Z5499-1 |
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Ziel Sie erhalten einen aktuellen Überblick über extremistische/sicherheitsrelevante Symbole, Zeichen und Tätowierungen und können Ihre Sensibilität beim Erkennen entsprechender Symbole erhöhen, Ihr Wissen über die jeweiligen Hintergründe erweitern und Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit entsprechenden Symbolen und deren Trägerinnen und Trägern stärken.
Inhalt Die Fortbildung bietet einen umfassenden Einblick in die komplexen Symbolwelten verschiedener extremistischer Phänomenbereiche und krimineller Subkulturen.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 17.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Landgericht Paderborn
Paderborn |
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| 23.02.2027 | 27Z5214-1 | Präventiv wirken: Radikalisierungstendenzen frühzeitig erkennen (alle) - JAK vor Ort Kennziffer: 27Z5214-1 |
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Ziel Sie analysieren individuelle Faktoren und gesellschaftliche Einflüsse, die radikalisierend wirken können und lernen mögliche Anzeichen einer extremistischen Einstellung in unterschiedlichen Phänomenbereichen kennen. Das erworbene Wissen wird in der Analyse von Praxisbeispielen angewendet. Dabei wird reflektiert und gemeinsam beraten, wie Beziehungen zu sich bereits radikalisierenden Personen aufrechterhalten werden können und ab wann externe Beratungsstellen hinzugezogen werden müssen. Die Teilnehmenden erarbeiten sinnvolle Handlungsansätze, die zu einer präventiven Strategie beitragen können.
Inhalt Was bedeutet phänomenübergreifende Radikalisierung und was ist Extremismus?
Was können Anzeichen extremistischer Einstellungen sein? Modelle aus der Radikalisierungsforschung Anwendung eines Modells auf Beispielbiografien Handlungsoptionen für die Berufspraxis externe Beratungsstellen Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag
Gruppenarbeit Einzelarbeit Biographiearbeit Fallbeispiele Interaktionsübungen Diskussionen im Plenum Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 23.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Amtsgericht Gummersbach
Gummersbach |
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| 26.02.2027 | 27Z5284-1 | Organisierte Kriminalität großfamilär begründeter Strukturen („Clankriminalität“) - Problemstellungen und Handlungsoptionen - Online (ASD/GV) Kennziffer: 27Z5284-1 |
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Ziel Die Teilnehmenden kennen Phänomene im Bereich Organisierter Kriminalität großfamilär begründeter Strukturen („Clankriminalität“) im interkulturellen Kontext. Sie kennen historische und kulturelle Spezifika und können deren Auswirkungen auf ihren Alltag einschätzen. Sie haben dadurch sowohl ihre Eigensicherung verbessert, als auch ihre Handlungsoptionen erweitert. Darüber hinaus sind im gegenseitigen moderierten Erfahrungsaustausch ergänzende Hinweise für ein erfolgreiches Tätigwerden in diesem Umfeld gefunden worden.
Inhalt Impulsvortrag zu den Indikatoren von Organisierter Kriminalität im Umfeld von großfamiliär begründeten Strukturen („Clankriminalität“)
Historische Betrachtung der Entstehung unterschiedlicher großfamiliärer Strukturen in Deutschland Interkulturelle Aspekte im Umfeld ggf. relevanter großfamiliärer Strukturen Aspekte der Eigensicherung Erfahrungsaustausch Fazit Voraussetzungen keine
Zielgruppe
Methoden Vortrag, Praxisbeispiele, Diskussion
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 26.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Online-Seminar
Online |
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| 02.03.2027 | 27Z5444-1.1 | Leben mit Beeinträchtigung: Förderung von Diversität und Inklusion in der Justiz - Online (alle) Kennziffer: 27Z5444-1.1 |
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Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 02.03.2027, 09:00 - 12:00 Uhr
Ort Online-Seminar
Online |
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| 03.03.2027 | 27Z5444-1.2 | Leben mit Beeinträchtigung: Förderung von Diversität und Inklusion in der Justiz - Online (alle) Kennziffer: 27Z5444-1.2 |
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Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 03.03.2027, 09:00 - 12:00 Uhr
Ort Online-Seminar
Online |
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| 04.03.2027 | 27Z5444-1.3 | Leben mit Beeinträchtigung: Förderung von Diversität und Inklusion in der Justiz - Online (alle) Kennziffer: 27Z5444-1.3 |
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Zielgruppe Alle
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 04.03.2027, 09:00 - 12:00 Uhr
Ort Online-Seminar
Online |
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| 10.03.2027 | 27Z5099-1 | Erlebniswelt Rechtsextremismus? Aktuelle Entwicklungen in der Szene (alle) Kennziffer: 27Z5099-1 |
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Ziel Sie erhalten einen Einblick in die Erlebniswelt des Rechtsextremismus und können hiervon in Ihrer täglichen Arbeit profitieren. Daneben sind Sie mit
VIR (Veränderungs-Impulse setzen bei Rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen) sowie Spurwechsel - Aussteigerprogramm Rechtsextremismus des Landes NRW bekannt gemacht worden und können hieraus Nutzen für Ihre Arbeit ziehen. Inhalt 10.00 Uhr Begrüßung, Erwartungsabfrage und Einstieg
10.30 Uhr Vortrag Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Diskussion 12.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr Parcours Erlebniswelt Rechtsextremismus und Diskussion im Plenum 14.30 Uhr Kaffeepause 15.00Uhr Auswertung: Was nehmen wir mit und wie hilft uns das bei der Arbeit? Vorstellung VIR und Spurwechsel 16.00 Uhr Seminarkritik und Schluss Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag, Parcour, Auswertung und Diskussion
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 10.03.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen
Recklinghausen |
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| 18.03.2027 - 19.03.2027 | 27Z4985-1 | Diskriminierung und Rassismus zum Thema machen - Handlungsmöglichkeiten entwickeln (alle) Kennziffer: 27Z4985-1 |
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Ziel Die Teilnehmenden wissen, was gemeint ist, wenn von „Diskriminierung“ und „Rassismus“ die Rede ist. Sie lernen die Funktionsweisen dieser Ungleichwertigkeitsvorstellungen auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene kennen und können abschätzen, welche Folgen Diskriminierung und Rassismus für die Betroffenen haben.
Das Seminar versteht sich als Angebot, die eigenen Perspektiven auf dieses schwierige und häufig emotional diskutierte Themenfeld zu erweitern und reflektierte und rechtsstaatliche Handlungsweisen sowohl auf persönlicher Ebene als auch im beruflichen Feld zu entwickeln. Inhalt 1. Was ist unter
Diskriminierung, Rassismus sowie Antiziganismus zu verstehen? 2. Wie funktionieren Rassismus und Diskriminierung? „Ich“ und die „Anderen“ – „Wir“ und „Sie“: Eigene Zugehörigkeiten. Wie wird jemand „anders“? Perspektivwechsel: Welche Auswirkungen hat Diskriminierung für die Betroffenen? 3. Es werden Wege aufgezeigt, um sensibel, kritisch und kompetent mit den genannten Phänomenen umzugehen. Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Vortrag, Praxisbeispiel und Diskussion
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 18.03.2027, 10:00 Uhr - 19.03.2027, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee
Attendorn |
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| 07.04.2027 - 08.04.2027 | 27Z5294-1 | Diversität und Diversitätsmanagement (alle) Kennziffer: 27Z5294-1 |
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Ziel Sie lernen im Rahmen der Fortbildung die Chancen und Herausforderung von Diversität (Vielfalt) und Diversitätsmanagement kennen. Dabei wird zuerst geklärt, wo Ihnen Diversität überall begegnet und die unterschiedlichen Dimensionen (Geschlecht, Alter, kulturelle Herkunft/Ethnizität, Behinderung, Religion, sexuelle Orientierung) werden einzeln vorgestellt. Im zweiten Teil lernen Sie, wie Sie mit Vielfalt umgehen und diese managen können: im Alltag, am Arbeitsplatz, in Teams auch im Zusammenspiel zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Am Ende der Fortbildung sind Sie sicherer im Umgang mit Diversität, kennen Tools des Diversitätsmanagements und können über ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Vielfalt differenziert reflektieren.
Inhalt Vielfalt als gesellschaftliche Realität, als Herausforderung und als Chance
Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen zu Diversität und Diversitätsmanagement Unterschiedliche Dimensionen von Diversität (Geschlecht, Alter, kulturelle Herkunft/Ethnizität, Behinderung, Religion, sexuelle Orientierung) Instrumente des Diversitätsmanagements Diversitätsmanagement in Teams (strategisches) Diversitätsmanagement als Aufgabe von Führungskräften und die Umsetzung mit dem Team Best-Practice-Beispiele, praktische Anwendungsbeispiele und Übungen Voraussetzungen keine
Zielgruppe Alle
Methoden Kurzvorträge, Filmsequenzen, erfahrungsorientierte Übungen, Kleingruppenarbeit
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 07.04.2027, 10:00 Uhr - 08.04.2027, 17:00 Uhr
Ort Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen
Recklinghausen |
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| 12.04.2027 - 13.04.2027 | 27Z5225-1 | Umgang mit interkulturellen Herausforderungen im Außendienst (GV) Kennziffer: 27Z5225-1 |
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Ziel Die Weiterbildung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre interkulturellen kommunikativen Fähigkeiten für die berufliche Praxis und ihre Kulturkenntnisse zu erweitern und Handlungsideen für eine erfolgreiche und zielorientierte Aufgabenerledigung zu entwickeln.
Die Teilnehmenden lernen, den Einfluss von Kultur auf die Wahrnehmung, das Denken, das Bewerten und das Handeln von Menschen besser zu verstehen, Kulturbewusstheit und Kulturkenntnisse zu erweitern, strategische Herangehensweisen in interkulturellen Situationen, um die eigenen Ziele zu erreichen und eine zielführende Gesprächssituation zu schaffen, flexibel mit kulturellen Unterschieden und soziokulturellen Hintergründen, besonders im Außendienst, umzugehen. In der Fortbildung werden berufsbezogene Fallbeispiele behandelt, die in einer empirischen Befragung von Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern aus der Justiz NRW berichtet wurden. Dadurch ist für einen starken Bezug zur Berufspraxis gesorgt. Inhalt Kulturverständnis und Einflüsse von Kultur
Kulturelle Unterschiede in der beruflichen Praxis, insbesondere beim Aufsuchen von Personen in Privatwohnungen oder Betrieben Beziehungsmanagement und Handlungsoptionen in konfliktbehafteten Situationen Erkennen von Spannungs- und Konfliktpotenzial und deeskalierendes Einwirken Schaffen einer zielführenden und konstruktiven Gesprächssituation Modelle und Werkzeuge für die Arbeit in interkulturellen Kontexten Systematischer kollegialer Austausch über pragmatische Herangehensweisen für herausfordernde Situationen in der beruflichen Praxis Voraussetzungen keine
Zielgruppe Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher
Methoden Informationseinheiten, Fallarbeit, Simulationsübungen, Trainingsfilme, Selbsteinschätzungsübungen, Gruppenarbeit
Hinweise Die Veranstaltung ist aus dem Projekt „Förderung handlungsfeldspezifischer interkultureller Kompetenz bei Beschäftigten der Justiz NRW“ hervorgegangen. Die Fortbildungsinhalte wurden durch eine empirische Befragung von Justizbediensteten in NRW ermittelt.
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 12.04.2027, 10:00 Uhr - 13.04.2027, 17:00 Uhr
Ort Akademie Biggesee
Attendorn |
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| 13.04.2027 | 27Z5381-1 | Juristischer Umgang mit Rechtsextremismus (Ri/StA/AA) - JAK vor Ort Kennziffer: 27Z5381-1 |
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Ziel Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen Kenntnisse über die Verbreitung von Rechtsextremismus sowie seiner Ideologieelemente vermittelt und werden so befähigt, diese schneller zu erkennen. Gemeinsam werden anhand aktueller Beispiele Leerstellen im juristischen Umgang mit der Thematik sowie Anknüpfungspunkte für den eigenen Berufsalltag erarbeitet. Durch die vertiefte Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit den Problemstellungen wird ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Rechtsextremismus als Juristinnen und Juristen gestärkt.
Inhalt Tag 1: Rechtsextremismus und seine Bedeutung für die juristische Arbeit
10:00 - 12:30 Uhr Erkennen rechtsextremer Ideologieelemente Verbreitung von Rechtsextremismus in Deutschland Exkurs: „Reichsbürger“ als besondere Herausforderung für die Justiz Reflexion und Austausch über die Bedeutung des Rechtsextremismus für die juristische Praxis 13:30 - 17:00 Uhr Konzept der Hasskriminalität und politische Motivation im Kontext der Strafzumessung Umgang mit Betroffenen rechtsextremer Gewalt und Verhinderung sekundärer Viktimisierung durch die Justiz Kollegiale Fallberatung: Systematische Auseinandersetzung mit einschlägigen Straftatbeständen auf Grundlage aktueller oder eigener Fälle Erfahrungsaustausch und Abschlussdiskussion Tag 2: Rechtshistorische und aktuelle strafrechtliche Perspektiven 10:00 - 12:00 Uhr Justiz und Nationalsozialismus - Nicht Hüterin des Rechts, sondern Dienerin des Unrechts 13:00 - 14:30 Uhr Die strafrechtliche Verfolgung von Hasskriminalität 15:00 - 16:30 Uhr Die Strafbarkeit der Holocaustleugnung - die Entwicklung des Tatbestandes und aktuelle Ausprägungen Voraussetzungen keine
Zielgruppe
Methoden Vorträge
Kleingruppenarbeit Kollegiale Fallberatung Diskussion im Plenum Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 13.04.2027, 10:00 - 16:30 Uhr
Ort Landgericht Bonn
Bonn |
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| 14.04.2027 | 27Z5157-1 | Unbewusste Vorurteile verstehen - Diskriminierung verhindern (Ri / StA) - JAK vor Ort Kennziffer: 27Z5157-1 |
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Ziel Sie erwerben grundlegende Kenntnisse über die Existenz und die Funktionsweise unbewusster Vorurteile, sind für die Bedeutung unbewusster Vorurteile für ihre tägliche Arbeit sensibilisiert und können Schritte unternehmen, um den möglichen Einfluss unbewusster Vorurteile auf ihre Entscheidungen zu verringern oder zu verhindern. Die Teilnehmenden haben ihre eigene gesellschaftliche Position in Bezug auf Privilegien und Diskriminierungserfahrungen reflektiert.
Inhalt Die Veranstaltung verbindet Wissensvermittlung zu unbewussten Vorurteilen mit praktischen Übungen, bei denen Methoden aus Diversity Trainings und sozialpsychologischer Forschung eingesetzt werden. In Kleingruppen und im Plenum arbeiten die Teilnehmenden zudem heraus, wo unbewusste Vorurteile im eigenen Arbeitsalltag Einfluss nehmen können und welche Schritte konkret unternommen werden können, um den möglichen Einfluss zu verringern oder zu verhindern.
Voraussetzungen keine
Zielgruppe
Methoden Vortrag, Diskussion im Plenum, Kleingruppenarbeit, Implicit Association Test (sozialpsychologische Methode), Selbstreflexion (Diversity Trainingsmethode)
Ansprechpartner/-in Angelika Nagel
02361 481 236 Datum 14.04.2027, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Oberlandesgericht Köln
Köln |
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